Monthly Archives: September 2007

Skandal um „.names“ Domains.

Money counts – was zählt ist Geld, der Rest ist egal. Dies dachten sich wohl die Manager bei GNR, dem Verwalter für „.names“ Domains.

Nur mit einer solchen Haltung ist das dreiste Vorgehen bei GNR zu verstehen. Entgegen der Vorgaben der ICANN, kostet die Whois-Abfrage bei GNR nämlich Geld. 2$ pro 24h, verlangt das Unternehmen für den Zugriff auf die Whois-Datenbank.

Wer Domaingrabbern und Spammer an den Kragen möchte, muss so für das Ermittlung des Domaininhabers und Seitenbetreibers in den Geldbeutel greifen. Das ist ärgerlich für den Betroffenen.

Freuen dürfen sich zahlreiche Cyberkriminelle: unter der Top-Level-Domain .names können diese nun verdeckt vor den kritischen Augen der Öffentlichkeit operieren.

Mehr dazu auf weird.com

Sand im Getriebe bei Klub der Fans

Es ist eine prima Idee: Über das Internet sollen sich Fußball begeisterte Fans zusammen tun, um sich in einen Bundesliga-Club einzukaufen. Wenn  jeder Fan 50 Euro besteuert, kommt so bei anvisierten 50.000 Teilnehmer die respektable Summe von 2.5 Mio. Euro zusammen.

Sand im Getriebe bei Klub der Fans

Fulminat ist die Plattform „Klub der Fans“ mitte Juni mit dieser Idee gestartet. In nur einem Monat sind über 3.000 Fans dem Konzept beigetreten. Zahlreiche  Medien haben über das Vorhaben berichtet (by the way, auch wir auf Think!)

Heute ist es ende September. Zeit wieder mal wieder einen Blick auf die Webseite der Initiative „Klub der Fans“ zu wagen.

Sand im Getriebe

Der Blick auf die eingeblendete Teilnehmerzahl zeigt, es ist Sand im Getriebe bei Klub der Fans. Aktuell am 27. September zeigt die Webseite 3.794 Anmeldung. Dies sind nur ca. 794 Anmeldungen in den letzen acht Wochen. Okay, nun kann man sagen: „…ist doch eine beachtliche Zahl“. Aber während im Juli 2007 ca. 3.000 neue Mitglieder sich angemeldet haben, waren dies in den letzten zwei Monaten nur noch weniger als ein Drittel.

Die Anmeldezahlen stagnieren also deutlich. Bleiben die Neuanmeldungen auf diesem Niveau, benötigt der Klub der Fans noch schlappe weitere zehn Jahre, um die anvisierte Zahl von 50.000 Mitglieder erreichen.  So schwinden Fußballträume.

comBOTS: der letzte Bot macht das Licht aus.

comBOTS kommt nicht weiter. Es hat lange gedauert, bis im Karlsruher Unternehmen der Gedanke reifte, dass der Markt für weitere Instant Messanger Lösungen verschlossen ist. Zu groß ist die Dominanz von Skype, MSN und ICQ. Nun hat die comBOTS AG eine Abkehr von der bisherigen Unternehmensstrategie angekündigt.

Somit ist jetzt bei comBOTS Brainstorming angesagt.

Was tun mit einer Unternehmung, die eine große Mission hatte? O-Ton Hompage:

„…Eine digitale Revolution findet statt, doch komplizierte Anwendungen lassen keinen echten Spaß beim digitalen Kommunizieren aufkommen. Wir sind angetreten, das grundlegend zu ändern und Menschen weltweit zu helfen, besser zu kommunizieren…“

Die Börse hat die Ankündigung schon honoriert. Der geprügelte Aktienkurs zog nach der Ankündigung von comBOTS wieder deutlich an.

Die T-Systems bloggt…

…und hat nichts verstanden. Statts eines leidenschaftlichen, interessanten und gut geschriebenen Blogs kann man hier nur dröges Vertriebs- und Marketinggeschreibsel lesen. Dabei gibt es zur T-Systems wahrlich genug Themen die Kunden, Mitarbeiter und Öffentlichkeit interessieren.

Meine Damen und Herren vom Marketing, liebe T-Systems Clonkrieger: das was hier präsentiert wird, hat mit Bloggen nix zu tun!

Das Scheitern dieses Blogs ist schon vorauszusehen. Es macht absolut keinen Spaß, diese wischi-waschi Geschreibsel zu lesen. Und bald wird es auch den Autoren keinen Spaß machen, Artikel zu schreiben die nicht Spaß machen, für Leser die beim Lesen keinen Spaß haben, mit dem Wissen, daß Hausjuristen mitlesen, die keinen Spaß verstehen und das Marketing Themen vorgibt, die niemals Spaß machen werden.

Also, wenn deutsche Großkonzerne einen auf Web 2.0 machen, droht es peinlich zu werden. T-Systems macht dies wahr. Auf eigene Gefahr: der Link zum T-System Blog fürs selber Lesen.

Podcast aufnehmen – aber mit welchem Equipment?

Für unser Podcast Projekt Castogo, haben uns intensiv umgeschaut um ein ideales Gerät ideal für Audio aufnahmen zu finden. Unsere Ansprüche an ein solches Equipment:

  • Abnehmbares Stereo-Mikrofon
  • Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon
  • Batteriewechsel muss möglich sein
  • Minimum 1GB Speichervolumen
  • Kompakte Bauweise
  • Einfache Bedienung
  • Gute Aufnahmequalität

Podcasts aufnehmen mit dem Olympus D50

Fündig wurden wir bei Olympus. Das digitale Aufnahmegerät DS-50 hat sich für unseren Einsatz bei Castogo als ideal bewiesen. Die Aufnahmequalität ist absolut für die Produktion von Podcasts geeignet. Den Härtetest in Grönland hat das DS-50 bestanden – klein, kompakt und robust hat es hervorragende Aufnahmen geliefert. Damit ist das Olympus DS-50 definitiv derzeit unser Favorit bei der Produktion von Podcasts.

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