Monthly Archives: September 2007

Virales Marketing im Todesstern

So jetzt wissen wir es: das Imperium hat auf Grund von gravierenden Management-Fehlern, den Kampf gegen die Rebellion verloren. Das Ergebnis dieser imperialen Fehlentscheidungen kennen wir: zahllose arbeitslose Stromtroopers, eine Galaxie verwüstet und Ja-Ja Bing nervt unschuldige zu Tode.

Ein geheimer Video-Mittschnitt eines Aufsichtsrats-Meetings auf dem Todesstern belegt das krasse Versagen der imperialen Führungsriege:

[youtube uF2djJcPO2A]

Ups …

Da brat mir doch einer ‚nen Storch. Heute hatte ich meinen Operationstermin, und das kam dabei raus.

Stück der Schuhsohle

Wir erinnern uns: Anfang Juni war ich beim Abriss einer alten Holztreppe in meinem Garten in eine alte, rostige Schraube getreten (wir berichteten nicht). Seitdem plagten mich schmerzen in meinem rechten Fussballen, beim Gehen, Joggen, Bergsteigen an der Schesaplana (wir berichteten), Bergsteigen am Zinalrothorn (wir berichteten), im Urlaub …. einfach bei allen Aktivitäten – den ganzen „Sommer“.
Letzte Woche, als ich dann alle wichtigen Unternehmungen für dieses Jahr hinter mir hatte (s.o.), nahm ich allen Mut zusammen und vereinbarte beim Chirurgen meines Vertrauens einen Termin. Da hatte ich noch die leise Hoffnung er würde mir vielleicht eine Antibiotika-Salbe verschreiben und das Loch in meinem Fuss würde endlich heilen. Aber es kam anders. Sein vernichtendes Urteil lautete „Ja wenn das schon so lange andauert dann müssen wir das aufschneiden! Da ist noch irgendwas drin!“. Wie gesagt, heute war dann also der OP-Termin. Die ganze Sache wurde in Vollnarkose erledigt, daher kann ich hier leider keine Live-Bilder davon zeigen. Rausgeholt wurde tatsächlich ein kleines, ca. erbsengrosses Stück meiner Schuhsohle meiner damaligen Arbeitsschuhe.

Donnerwetter, kein Wunder konnte das nicht richtig heilen! Jetzt bin ich mal gespannt, sicher ist die Wunde nun ganz schnell verheilt und ich kann wieder normal laufen. Kaum vorstellbar. Ich freu mich auf jeden Fall drauf ;-)

Und in Zunkunft werde ich wohl nicht mehr solange warten ….

Operiert hat mich übrigens Dr. Thanner aus der Uhland Praxisklinik in Nürtingen. Und womit hat die Praxisklinik ihre Internetseite realisiert? Mit Typo3! Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Leute dort mit einem gesunden Weitblick für Zuverlässigkeit und Qualität gesegnet sind. Da fühlt man sich doch gleich gut aufgehoben!

Social Networking: Ist der Benutzer wirklich echt?

Wie kann ich sicherstellen, dass die Identität eines Benutzers in einem online Netzwerk echt ist?

Soziale Netzwerke sind en vouge. Sie leben davon, dass Benutzer Informationen über sich preisgeben und austauschen. Doch sowohl Anwender, wie auch Betreiber haben dabei eine wichtige Frage zu lösen: Wie kann ich sicher sein, dass hinter einer Identität eines Teilnehmers auch wirklich die richtige Person steckt und keine vorgeschobene, falsche Identität.?

Aus unserer eigenen Erfahrung mit dem Aufbau von online Ehemaligen Netzwerken (Alumni-Portalen) wissen wir, gefälschte Benutzer-Accounts sind ein Problem für die Integrität und dem Wert einer sozialen Community.

Gefälschte Benutzer-Accounts mindern den Wert einer social Community

Insbesondere wenn die Benutzung einer social Community kostenlos ist, stellt die Validierung eines Benutzerkontos eine große Hürde da. Bei einem bezahlten Angebot kann über die Bankinformation oder dem Kreditkarten-Inhaber eine Validierung des Accounts erfolgen. Erfolgt die Zahlung reibungslos, ist die Wahrscheinlichkeit einer gültigen Identität sehr hoch – auch wenn immer ein Restrisiko durch den betrügerischen Missbrauches von Kontendaten oder Kreditkarte durch Dritte bleibt.

Nur wenige Möglichkeiten zur Validierung bleiben dem Betreiber eines kostenlosen Webangebotes. Wie lässt sich beispielsweise für ein Netzwerk einer Hochschul Alumni-Community die Identität eines Teilnehmers validieren?

Es gibt für diese Problem leider keinen Stein der Weisen. Mit einer technischen Lösung bei der online Registrierung sind nur primitive ein Fake-Accounts erkennbar. Wer sich als „Monika Mustermann“ anmeldet, kann gefiltert werden. Doch was ist mit einem „Michael Müller“ ? Hier versagt jedes Warnsystem. Natürlich lassen sich auch bei der Eingabe von Adressdaten, diese mit einem online Orts- und Straßenverzeichnis abgleichen. Raffinierte Fake-Accounts geben hier einfach einen existierende Strasse eines existierenden Ortes ein und umgehen so die Prüfung.

Technik ist also keine Lösung. Okay, es liegt Nahe bei der Validierung die Technik durch menschlichen IQ zu ergänzen.

Überprüfung der Alumni-Adresse – wie weit ist dies durch Technik und Mensch möglich?

Als Hochschule bieten sich hier eine Reihe von Überprüfungsmöglichkeiten. Doch wie gut sind diese wirklich? Zunächst kann man die Daten einer Online-Anmeldung mit den Daten der eigenen Studentenverwaltung abgleichen. Stimmen Schlüsseldaten wie Abschlussjahr, Abschlussfach und Name überein, könnte der angemeldete Account tatsächlich gültig sein.

Doch ist er wirklich gültig?

Seien Sie sich als Betreiber einer Alumni-Plattform nicht zu sicher. Eine solche Prüfung lässt sich einfach umgehen. Als Betrüger reicht es aus, sich die Identität eines Absolventen zu leihen, um sich Zugang zum sozialen online Netzwerk zu verschaffen.

Das Problem der geliehenen Identität

Woher können sich Betrüger eine solche Identität beschaffen? Die Antwort ist einfach: aus anderen sozialen Netzwerken, wie XING, LinkedIN oder beispielsweise StudiVZ. Dort lassen sich gezielt die Namen und beruflicher Werdegang mit Studienverlauf recherchieren.

Mit diesen Informationen kann eine Anmeldung mit einer geliehenen Identität an jedem Alumni-System erfolgen. Technische Prüfung und kontrollierende Blicke durch Mitarbeiter, loslassen sich so leicht überlisten.

Mit der sicheren Validierung einer Anmeldung steigt der Aufwand

Wer einen Account wirklich validieren möchte, muss also weiter denken. Eine Möglichkeit der Validierung eines Accounts wird beispielsweise von Google-Maps verwendet. Bei der Anmeldung einer neuen Adresse überprüft Google-Maps die Identität über den Postweg. An jede neu registrierte Adresse wird eine Postkarte mit einem Aktivierungscode gesendet. Erreicht die Postkarte den Empfänger, muss dieser seinen Online-Account mit Eingabe des Aktivierungscodes freischalten. Ein aufwändiges Verfahren, dass aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit die Gültigkeit der angegebenen Adresse sicherstellt. Technisch ist die Lösung ohne Probleme zu realisieren, Sie erfordert aber eine reibungslose administrative Umsetzung. Denn nach einer Anmeldung müssen Postkarten gedruckt und versendet werden. Das ist aufwändig.

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