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Open Source Software für den Maschinenbau

Auf Initiative der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) erhält ein Zusammenschluss von Softwareunternehmen, Maschinenbaufirmen und Forschungseinrichtungen in der Region Fördermittel vom Bund.

Rahlfs+Ross Multimedia GmbH gehört zu diesem Netzwerk und wird Kompetenzen im Bereich Open Source Software und Werkzeuge für collaborative Software-Entwicklung einbringen. Dazu gehören Code-Verwaltungssysteme (Subversion) und Ticketsysteme (manits / TRAC).

Unterstützt wird das Netzwerk aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) der Bundesregierung.

„Open Source-Programme begünstigen dezentrale Strukturen und stärken somit die regionale Wirtschaft. Deshalb unterstützen wir gezielt den Einsatz von freier Software in Unternehmen. Die Fördermittel aus Berlin erlauben es uns, diesen Weg weiterzugehen und die Verwendung von Open Source-Programmen auszuweiten“, sagte WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg.

Ziel des Netzwerks, dem unter anderem sieben Firmen aus Böblingen, Nürtingen, Uhingen und Stuttgart angehören, ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen Maschinenbaufirmen voranzubringen und die Anwendungsmöglichkeiten von Open Source Software in dieser Branche noch bekannter zu machen. Flexibilität, Sicherheit, Unabhängigkeit und Kosteneffizienz seien die Vorteile von freier Software.

Mirko Ross, verantwortlich für Forschung und Entwicklung bei Rahlfs+Ross Multimedia GmbH, sieht in diesem Netzwerk erneut eine Bestätigung für Open Source Software: „Ohne Software ist das beste Fertigungszentrum nur ein Stückwerk komplexer Werkstoffe. Gerade im Maschinenbau hat Open Source Software ein grosses Potential. Bei Steuerungstechnik und Applikationsentwicklung können Unternehmen durch Open Source Software Kosten reduzieren.“