Der Frühling steht vor der Tür. Wenn alles blüht und die Sonne scheint, dann ist es eine gute Zeit sich zu verändern. Wir hängen unsere warmen Winterklamotten in den Schrank, ziehen uns schick an und brechen auf zu neuen Wegen.
Bis Mai dokumentieren wir in unserem Blog, was sich verändert und welche neuen Perspektiven sich für unsere Kunden ergeben.
Vor über einem Jahrzehnt war ich auf meiner ersten Konferenz zum Thema Virtual Reality (VR). Ich kann mich daran noch gut errinnern. Es wurden eindrucksvolle Beispiele der Computergrafik und Echtzeit-Simulation gezeigt: meist einfache geometrische Gebilde, die mit globigen Shutter-Brillen tatsächlich in 3D erschienen und mit einem Pointer interaktiv im virtuellen Raum verändert werden konnten. Um diesen Effekt zu bewerkstelligen liefen im Hintergrund zwei Hochleistungsrechner von SGI heiß.
Und nun 15 Jahre später? Die Grafik von damals verblaßt gegen die virtuellen Spiellandschaften einer Playstation. Die teure SGI ist Schrott aus der digitalen Steinzeit, längst überholt von Spielekonsolen für ein paar hundert Euro…
Zurück zu meiner 1. Konferenz zum Thema VR.
Damals gab es auch ein theoretischen Entwurf für Augmented Reality, die Erweiterung unserer Realität um digitale Informationen. Es war damals ein Gedankenspiel. Es zeigte einen Architekten, der einen Table PC (den es Damals noch nicht gab) an eine Wand hält. Langsam fuhr er mit seinem Table PC die Wand entlang. Auf dem Bildschirm wurde gleichzeitig der Plan der Gebäudetechnik angezeigt. CAD-Zeichnungen von Kabelschächten und Rohre, die sich verborgen in der Wand befinden. Willkommen in der Welt der Augmented Reality. Das ganze war ein abstraktes, aber sehr anschauliches Beispiel für die Anreicherung von Computer Simulation mit unserer Wahrnehmung des dreidimensionalen Raums.
Und heute? Augmented Reality setzt gerade zu einem Siegeszug an. Dank dem iPhone und dem Internet, gibt es zahlreiche Applikationen mit dieser Art von Anwendung.
Steht Google kurz vor dem Rückzug aus China? In der Gerüchteküche brodelt es gewaltig.
Laut einem Bericht der Finacial Times, wird Google zu 99% seinen chinesischen Suchdienst einstellen. Hintergrund ist Googles Dauerstreit mit der chinesischen Regierung zum Thema Zensur und einer Hacker-Attacke im Januar.
Mittlerweile erreicht der Börsenkurs von Baidu neue Höhen. Baidu dominiert mit rund 75% den chinesichen Suchmaschinen-Markt. Zieht sich Google von dort zurück, so hat Baidu ein Monopol im größten lokalen Internet-Markt der Welt. Bislang war Baidu hauptsächlich durch seine MP3 Suche in der breiten Masse chinesischer Surfer beliebt, während Google vorallem im Bereich der Büroanwender genutzt wird.
Gute Satire ist, wenn man beim Lachen ein mulmiges Gefühl bekommt. Martin Sonneborn bringt es mit “Google Home View” für das ZDF auf den Punkt (ich mochte ihn ja schon als Titanic Chefredakteur…):
Juhu, ich habe gewonnen - ähhh wirklich? Okay, nicht alle Tage ist man Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht. Als Teilnehmer der größten Sammelklage vor dem Bundesverfassungsgericht bin ich froh, das dass umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung, auf den Prüfstein gelegt wurde.
Die Verfassungsrichter sind sich einig: in der vorgelegten Version ist das Gesetz zu Gunsten des Datenschutzes erstmal gekippt. Damit ist ein umstrittensten Gesetze der ehemaligen großen Koalition vom Tisch.
Schade nur, das den Bundesrichtern die Courage gefehlt hat, die Begehrlichkeit nach Datenspuren auch auf Ebende der EU klären zu lassen. So kann es durchaus geschehen, dass uns über den Umweg aus Brüssel das Thema Voratsdatenspeicherung auf europäischer Ebene aufgewärmt serviert wird.