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Durch die Wüste mit dem Montainbike

5 Tage ohne Pause in der nubischen Wüste, und mein Körper fühlt sich an wie ein Ersatzteillager. Die Hände sind voller Schwielen, die Füße brennen wie Feuer und die linke Achillessehne schmerzt. Von meinem Hintern ganz zu schweigen.

So beschreibt Markus Wiedmann sein Mountainbike-Abendteuer durch die sudanesische Wüste. Doch dies war erst die erste Etappe einer langen Tour. Der Reutlinger Sportler möchte in 120 Tage durch den afrikanischen Kontinent radeln.

Eine Herausforderung für Geist, Körper und Material. Mehr zu den Erlebnissen von Markus Wiedmann erfahrt Ihr in seinem Reisetagebuch.

Durch die Wüste

Online Shopping mit Hürden

Bis zu 70% der Einkäufe beim online Shopping werden vorzeitig abgebrochen. Die Gründe dafür reichen von technischen Problemen, schlechter Benutzerführung bis zu mangelndem Vertrauen der Kundschaft. Auf was sollten Shop-Anbieter also ein besonderes Augenmerk legen?

Barrieren beim online Shopping

Die obige Grafik zeigt das Dilemma beim online Bestellen. Vom Stöbern im Katalog bis zur klingelnden Kasse gilt es für Kunden drei Hürden zu nehmen:

1.Technische-Barrieren

  • Die Webseite des e-Commerce Anbieters muss mit einfachen technischen Mitteln erreichbar sein.
  • Der Webserver sollte Seiten ohne Verzögerung fehlerfrei ausliefern.
  • Die Produktsuche sollte schnell reagieren und sinnvolle Ergebnisse liefern.
  • Auch mit verschiedenen Webbrowsern muss der Shop reibungslos funktionieren.

2.Navigation-Barrieren

  • Eine schlüssige Benutzerführung ermöglicht für den Kunden eine schnelle Orientierung.
  • Wichtige Elemente wie Suchfeld, Katalog, Login und Warenkorb müssen klar, deutlich und unveränderlich positioniert sein.
  • Bei Formularen sollten sich Eingabefelder mit zwingenden Angaben von Feldern mit freiwilligen Angaben farblich unterscheiden.
  • Ebenso sollten Buttons, die wichtige Aktionen auslösen, farblich hervorgehoben werden.
  • Bei Aktionen über mehrere Schritte, zum Beispiel für das Absenden einer Bestellung, ist es sinnvoll in einem Fortschrittsbalken den aktuellen Stand zu kennzeichnen.
  • Ganz wichtig: sollte der Benutzer eine falsche Eingabe vornehmen oder ein Formular unvollständig ausfüllen so ist eine Fehlermeldung mit hilfreichem (!) Text notwendig. Auf der Webseite sollte die Stelle, die den Fehler verursacht farblich eindeutig gekennzeichnet sein.
  • Verwenden Sie Symbole und Icons nur behutsam, denn nicht immer versteht der Benutzer den Sinn hinter einer grafischen Darstellung.

3.Psychologische Barrieren

  • Mangelndes Vertrauen oder Irritationen sind der Grund dafür, dass gefüllte Warenkörbe nicht bestellt werden. Eine häufige Stolperfalle ist hier zum Beispiel eine mangelhafte Preistransparenz. Werden zusätzliche Kosten für Versand und Bezahlung erst in der Abrechnung sichtbar, hört für viele Kunden der Spaß auf.
  • Ebenso ist es wichtig bei der Bezahlung die breite Palette der Zahlungsmöglichkeiten anzubieten: Vorkasse, Nachnahme, Rechnung, Kreditkarte oder Paypal.
  • Ab der Eingabe von persönlichen Daten hat die gesamte online Transaktion SSL-Verschlüsselt zu erfolgen.
  • Als Anbieter sollten Sie Ihre Adresse und Anschrift deutlich kennzeichnen, ebenso sollten Sie alle Dienste zur Bezahlung deutlich erklären und nachvollziehbar darstellen.

Lassen Sie ihr Auge noch einmal zur obigen Grafik wandern…

…okay Sie sind wieder zurück, dann fahren wir fort…

Je nachdem wie motiviert der online Kunde ist, desto eher ist er gewillt, die ihm gestellten Barrieren beim Einkauf zu überwinden.

Sie können diese Situation leicht nachempfinden. Nehmen wir an, Sie finden einen besonders begehrten Artikel in einem online Shop. Da Sie diesen Artikel unbedingt haben möchten, ist Ihre Anfangsmotivation sehr hoch. Daher nehmen Sie es zum Beispiel in Kauf, dass sie den Gegenstand zwar einfach in den Warenkorb legen konnten, die Schaltfläche zur Bestellung aber erst nach 2 Minuten intensiver Suche ins Auge fällt.

Hoch motiviert, nehmen Sie auch den Kampf mit allen online Formularen im Shop auf. Nach mehren Anläufen und per „Versuch und Irrtum“ schaffen sie es alle benötigten Angaben, wie vom Shop gefordert, richtig einzugeben.

Bei der Eingabe ihrer Kreditkarten-Nummer fragt der online Shop nach einer Prüfziffer. Es folgen Rückfragen bei ihren Kollegen, Ehepartnern und Verwandten. Sie finden schließlich heraus, dass mit Prüfziffer eine dreistellige Zahl auf der Rückseite der Kreditkarte gemeint ist.

Ihr Kollege meint noch, ob Sie wirklich mit Kreditkarte im Internet zahlen möchten? … Sie haben in diesem Moment schon weiter geklickt.

Am Ende der Eingabeprozedur landen Sie endlich auf einer Seite, bei der Sie die Bestellung absenden können. Freudig erwarten Sie die Lieferung.

Bis zu 70% Abbruchquote

Bis zu 70% Abbruchquote beim online ShoppenAber was wäre gewesen, wenn Ihnen der Gegenstand nicht so sehr am Herzen gelegen hätte? Ihre Motivation zum Einkauf wäre deutlich geringer. Je geringer ihre Motivation, desto weniger werden Sie bereit sein, eine der gestellten Hürden zu überwinden. Im schlechtesten Fall brechen Sie ihren Einkauf ab. Dies tun, laut einer Studie in der Zeitschrift Planung & Analyse, ca. 40% – 70% aller online Shopper.

Barrieren vermeiden

Daher ist es wichtig Barrieren zu erkennen und diese abzubauen. Technische Hürden lassen sich bei Programmierung und Hosting des Shops vermeiden. Dazu müssen die Programmierer über Erfahrung bei der Erstellung von online Shops verfügen. Nur so lassen sich Fehler im Vorfeld vermeiden.

Ebenso ist ein gutes Webdesign des Shops wichtig. Sie können die Benutzerführung des Shops durch die Beobachtung von Testeinkäufern überprüfen. Stellen, bei denen Testeinkäufer auf Schwierigkeiten stoßen, sind dann intensiv auf Schwachpunkte zu untersuchen.

Das Internet ist ein unpersönliches Medium. Gestalten Sie alle Dialogsituationen in einem online Shop so persönlich und freundlich wie möglich. Sehen Sie Ihren online Shop mit den Augen Ihres Kunden.

Und für die Optimierung Ihres online Shops können Sie sich auch auf den Rat unserer Experten verlassen.

Open Source Auto – „The OScar Project“

Seit 1999 tüftelt eine Community von Designern und Ingenieuren an einem Auto, das auf dem Open Source Modell basiert. Bis dato gibt es zwar noch kein fahrbares OScar, aber eine lebendige Community rund um Design und Technik des Open Source Autos.

Die Community ist sich einig: Das OScar soll ein praktisches Fahrzeug sein. Getreu dem Prinzip „form follows function“ wird im OSCar auf Schnick-Schnack verzichtet. Statts Komfort soll das OScar durch Effizienz brillieren.

The OSCar Project

Das sind die Daten zum Open Source Auto:

Abmessungen:

  • Länge 4.00m
  • Breite 1.75m
  • 4 Türen
  • Gewicht ca. 1000kg

Leistung:

  • Höchstgeschwindigkeit max. 145 km/h
  • Reichweite (max. 500km)
  • Elektroantrieb

Im Moment beschäftigt sich die Community intensiv mit einzelnen Aufgabenstellungen wie Design, Chassis, Sicherheit und Antrieb.

Eine Frage bleibt noch offen: Wann dürfen wir die erste Probefahrt mit dem OSCar machen?

Mehr Informationen zum OSCar findet Ihr unter: http://www.theoscarproject.org

Wer zuletzt lacht…. Steve Ballmer lacht über das IPhone

Okay, Steve Ballmer ist für seine große Klappe bekannt. Nun hat er sich, in seiner gewohnt großspurigen Art, über IPhone und Zune geäussert.

Der Microsoft Chef lehnt sich weit aus dem Fenster, wenn er in diesem Interview behauptet, sein Unternehmen verkaufte bislang Millionen von Handys. Ich kannte dagegen Microsoft bis dato nur als „Betriebssystem-Lieferant“ für mobile Geräte. Im Gegensatz zu Apple, die mit dem IPhone ein durchgehendes Konzept von Handy, User-Interface und OS am Markt platzieren.

Aber schaut euch das Interview einfach selbst auf YouTube an…

Steve

Reisebericht: 11.900 Km mit dem Bike durch Afrika

Am 13. Januar war es soweit: Markus Widmann ist in Kairo auf seine „Radtour“ durch Afrika gestartet. Vor ihm liegen 11.900 Km und 120 Tage auf dem Sattel!!!

Mittlerweile gibt es auf dem Blog des CCF Kinderhilfswerkes auch die ersten Bilder von Markus vor dem Tourstart in Kairo: locker und durchtrainiert mit dem Rad vor der Sphinx. Ich bin mal gespannt wie das Bild bei seiner Ankunft in Südafrika aussehen wird – 11.900 Km später ;)

Markus Widmann startet auf seine Bike-Abendteuer in Kairo

Alle Reiseberichte von Markus Widmann werden in den nächsten 120 Tagen im Blog des CCF-Kinderhilfswerkes veröffentlicht. Denn Markus nimmt die Strapazen seiner Tour für einen guten Zweck in Kauf: er möchte damit auf ein Hilfsprojekt in Sambia aufmerksam machen und dies unterstützen.

Von SEOs, modernen Alchimisten und Scharlatanen

Der Grad zwischen Scharlatanerie und Genialität ist manchmal schmal. Deutlich wird dies in der Profession der Suchmaschinen-Optimierer (kurz SEOs).

Spekulationen und Expertenmeinungen über die Geheimnisse des Google-Ranking-Mechanismus ähneln manchmal den Versuchen der Alchimisten. Zur Erinnerung: mit viel Hokuspokus und Brimborium wollten Alchimisten einst Blei in Gold verwandeln.

So mancher moderner SEO-Alchimist möchte dagegen als Guru sein Geheimnissen vergolden. Doch Blei bleibt Blei. Wer sich ein Bild über Scharlatanerie der SEO-Branche verschaffen möchte, soll einfach diese Diskussion bei XING verfolgen.

Auf die naive Frage eines Forenteilnehmers

Ich… suche eine preisgünstigen Möglichkeiten …PageRank zu verbessern

folgte eine große Debatte mit zahllosen Kommentaren von SEO-Alchimisten mit extremen Selbstbeweihräucherungen. Hier ein Auszug:

…der grüne Balken ist ungefähr so wichtig wie nen Kuhfladen auf ner Weide. Wichtig ist das Ranking in den Serps, und das erreicht man auch ohne grünen Balken. Achja, manche nutzen den Pagerank auch als *****vorlage…

Hand aufs Herz: kein SEO dieser Welt, weiß wie Google funktioniert (auch wenn das Metier zurecht vermutet, dass der Pagerank mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Rolle spielt).

Wichtig bei dieser Debatte ist alleine die Erkenntnis: Kein SEO kennt den Ranking-Algorithmus. Und das ist auch gut so – denn sonst könnten wir uns vor Spams in Google nicht mehr retten.
Vielmehr lebt das Metier des SEO von Versuch und Irrtum. Es wird probiert welche Faktoren sich wie auf das Ranking einer Webseite auswirken, um daraus Instrumente abzuleiten, die das Ranking positiv beeinflussen. Demzufolge hat auch jeder SEO eine eigene Rezeptur.

Aber das Optimieren einer Webseite für Suchmaschinen, ist im Gegensatz zur Alchimie, kein Geheimwissen. Es gibt durchaus Menschen im Netz, die Licht ins Dunkel bringen können. Dazu gehört es sich analytisch mit Suchmaschinen-Rankings zu beschäftigen und Ergebnisse, Meinungen und Kommentare öffentlich austauschen.

Keine Mysterien, kein Stein der Weisen. Just Facts.

Ein gutes Beispiel ist SEOmoz.org. Gleich ein duzend SEO-Experten beschäftigen sich im Beitrag „Search Engine Ranking Factors“ mit den wichtigsten Fakten im Suchmaschinen-Marketing.

Dieser Blog-Post ist meiner Meinung nach mit Abstand die derzeit beste Publikation zum Thema SEO – sauber aufgebaut, gut strukturiert und kontrovers dargestellt. Don’t miss it!

In 120 Tagen mit dem Mountainbike durch Afrika

Markus Wiedmann startet morgen auf seine 11.900 Km langen Radtour quer durch Afrika. Ein Abenteuer für einen guten Zweck: Mit seiner Tour möchte der Reutlinger Sportler ein Hilfsprojekt des CCF Kinderhilfswerk in Sambia unterstützen.

Morgen am Samstag den 13. Januar beginnt die „Radtour“ von Markus in Kairo. Ziel seiner Strapazen: Kapstadt. Respekt!

Ich selbst komm beim Radeln schon nach dem kleinen Hügel vor dem Haus aus der Puste. Unvorstellbar für mich 11.900 km quer durch Afrika zu radeln….

Während seiner 120 Tage dauernden Tour wird Markus die Eindrücke seiner Reise im Internet veröffentlichen. Dazu schickt er dem CCF Kinderhilfswerk von Zeit zu Zeit Reiseberichte per Handy und E-Mail. Diese werden im Blog unter http://www.ccf-kinderhilfswerk.org/blogafrika.html veröffentlicht…
Reiseberich Markus Wiedmann im Blog des CCF Kinderhilfswerks

Buzzwords

Schon einmal in einer Besprechung mit lauter Leuten gesessen, die denken besonders wichtig zu sein?

Oftmals arten solche „Meetings“ in verbale Duelle aus, bei denen sich die Beteiligten dabei übertrumpfen kluge „Wörter“ (Buzzwords) fallen zu lassen. Wer da bestehen will, braucht schon einen ordentlichen Vorrat an Buzzwords als Munition.

Peinlich, wenn einem dann der Vorrat an Buzzwords ausgeht.

Aber das muss nicht sein!

Es gibt ja den online Buzzword-Generator.

Einfach während des Meetings die Webseite des Buzzword-Generators aufrufen und ein individuelles Buzzword erzeugen, dass garantiert keiner kennt! Schon ist das Munitionsdepot für das Meeting wieder aufgefüllt. Alle Beteiligten werden von Ihrer Wortgewalt beeindruckt sein.

Ein Beispiel:

„Next Generation“ X „öffentlich exponierter“ X „Server“ = Buzzword: Next Generation öffentlich-exponierter Server

Den passenden Satz für ihren Diskussionsbeitrag liefert der Buzzword-Generator gleich mit:

„Ich könnte ohne den Next Generation öffentlich-exponierter Server nicht leben.“

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