Moon

Warum Google sich für Luftfahrt interessiert

19.10.12

Wer würde nicht gerne die Businesspläne von Google und Google+ kennen? Welches Potential sehen die Anbieter der grossen social Networks und sozialen Diensten in den gesammelten Daten? Welche Möglichkeiten gibt es, dieses riesige Potential an persönlichen Daten in bares Geld zu verwandeln?

Werbung? Ach Gott, wer jetzt an Werbung denkt, denkt leider viel zu kurz. Es lohnt sich einen Blick auf die Aktivitäten der grossen Player zu werfen, die aus Sicht des „Kerngeschäftes“ Werbung eigentlich keinen grossen Sinn machen. Google beispielsweise hat im vergangenen Jahr mit ita software den weltweit führenden Software-Anbieter für Flugbuchungssysteme gekauft (ich bin neulich bei einer Kunden-Recherche eigentlich eher zufällig über dieses Aquise gestolpert).

Warum sollte Google in einen solches Marktfremdes Segment einsteigen – nur um uns im Ergebnis der Google Suche ein nettes Snippet mit Flug-Routen und Preise präsentieren zu können? Kann sein. Das wäre allerdings ein netter Luxus, den man sich in Mountain View leistet.

Google Flightsearch Snippet

Betrachten wir diese Firmenübernahme doch einmal im Kontext von Datamining - und einer zukünftigen Verwertungsstrategie von Daten aus sozialen Netzwerken.

Über die System von ita laufen weltweit ein Großteil der globale Flugbuchungen. Ein brennendes Thema der Luftfahrtbranche ist Sicherheit. Neben dem Preis für Flugbenzin ist deren größte Sorge:

„Wie erkenne ich böse Bube möglichst früh und am Besten bevor Sie ein Flugzeug betreten.“

In Systeme, die die Luftfahrt- und den Reiseverkehr absichern werden nach 9/11 Unsummen investiert. Ziel ist es, einen Passagier frühzeitig eindeutig zu verifizieren. Kein leichtes Unterfangen. Dabei werden eine Vielzahl von Parametern zu Rate gezogen. Die Wahl des Menüs an Board ist nur einer von vielen Parametern. Bei der Suche nach bösen Buben gilt es die Nadel im Heuhaufen zu finden.

Datamining in social Networks ist bei dieser Absicherung ein Instrument das von Sicherheitsbehörden und Geheimdienste genutzt wird. Dabei spielen Elemente wie das soziale Umfeld, Vorlieben und Behaviour Tracking eine wichtige Rolle.

Was wäre, wenn das soziale Profil einer Person beispielsweise Verknüpfungen zu radikalen Randgruppen aufweist? Oder aber, eine Person im Internet häufig nach „Stickstoffdünger“ in Google sucht und danach einen Flug nach New York bucht. Würden Sie eine solche Person ohne weiteres an Bord eines Flugzeuges steigen lassen? Bingo! Unter diesen Aspekte macht die Aquise von ita software schon mehr Sinn. Mit dem Datenpotential von Google ergeben sich neue Auswertungsmöglichkeiten im Sicherheitsbereich.

Wer übrigens meint facebook ist an dieser Stelle aussen vor, dem sollte die Aquise von Instagram - unter dem Gesichtspunkt - der Gesichtserkennung zu denken geben.

Welcome to the brave new world.

Wir rocken live auf Facebook

20.09.12

Für einen gelungenen Messeauftritt benötigt man vieles: Angefangen bei einer gründlichen Vorbereitung, über die zuvorkommende Betreuung der Besucher bis hin zu den richtigen Give- aways. Doch wie kann man seinen Messeauftritt perfektionieren? Indem man auch die daran teilhaben lässt, die nicht dabei sein können. Die Online-Spezialisten der Stuttgarter Agentur echolot digial worx begleiten deshalb live den Auftritt der Heller Maschinenfabrik GmbH auf Facebook.

facebook Kampagne für HELLER zur AMB 2012

Die Heller Maschinenfabrik GmbH präsentiert sich momentan auf der AMB in Stuttgart. Auf der internationalen Messe für Metallbearbeitung sind bei 1.356 Ausstellern aus 29 Ländern alle Weltmarkt- und Technologieführer der Branche vertreten. Um Kunden, Mitarbeiter und Interessierte über das aktuelle Geschehen zu informieren, sind die Web-Spezialisten von echolot digital worx vor Ort und posten Eindrücke vom Messestand auf Facebook. Fotos, Videos und kleine Einblicke hinter die Kulissen vermitteln ein umfassendes Bild der Ereignisse und sollen auch Lust machen, den Messestand selbst zu besuchen.

Tweet vom Mars

06.08.12

Geschafft! Ich bin seit heute morgen auf dem Mars!

Mein Name ist in Bits und Bytes nach achtmonatiger Reise endlich gut auf dem roten Planeten gelandet. Ich danke der NASA für diese Meisterleistung.

Be part of History

Übrigens Twittert der Mars Rover Curiosity unter: http://twitter.com/MarsCuriosity

Präzise Weblösung für Precitec KG

02.08.12

Eine repräsentative Website ist die beste Visitenkarte für ein modernes, international aufgestelltes Unternehmen. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass der User schnell und intuitiv darauf zugreifen kann.

Website Precitec KG auf Basis von TYPO3

Keine leichte Aufgabe für ein Unternehmen wie die Precitec KG aus Gaggenau bei Baden-Baden. Denn das Portfolio besteht aus zahlreichen komplexen Produkten zur Laserbearbeitung und Messtechnik. Diese gut strukturiert und übersichtlich darzustellen, war eine Herausforderung, der sich die Stuttgarter Webagentur echolot digital worx angenommen hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ausschlaggebend für die Wahl der Agentur war letztendlich die langjährige Erfahrung der Webspezialisten auf dem Gebiet des Online-Marketings in Auslandsmärkten, allen voran China. Auch die umfangreiche Erfahrung mit Kunden aus dem Bereich der Hightechindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau spielte eine wichtige Rolle.

Innerhalb von sechs Monaten realisierten die Stuttgarter auf der Basis von TYPO3 eine sehr klare und funktionale Seite, die sowohl eine umfangreiche Produktdatenbank, als auch eine weltweite Niederlassungssuche und eine Stellenbörse mit der Möglichkeit für Online-Bewerbungen umfasst. Nach der deutschen Website werden in den nächsten Wochen Stück für Stück auch die internationalen Seiten gelauncht.

Über den Kunden Precitec KG
Die Precitec KG wurde 1971 in Baden-Baden gegründet und unterhält heute 22 Standorte weltweit. Mehr als 200 Patente hat das Unternehmen in seinem Besitz und ist am Markt als Spezialist für Lasermaterialbearbeitung und optische Messtechnik etabliert. Kunden aus der Automobil- und Zuliefererindustrie, sowie Maschinen- und Anlagenbauer setzen auf die Laserbearbeitungsköpfe, Qualitätsüberwachungssysteme und optische Messsystem für Abstand und Schichtdicke aus Baden-Württemberg.

TYPO3 Conference Quebec

14.06.12

Im Dialog mit TYPO3 Entwicklern aus aller Welt

TYPO3 Conference Quebec / CA

Im kanadischen Quebec trifft sich die internationale TYPO3 Community zum Gedankenaustausch. Während drei Tage vom 13. - 15. Juni werden aktuelle Themen und die zukünftige TYPO3 Roadmap präsentiert. echolot digital worx präsentiert am 15. Juni zum Thema “Response Design with TYPO3“.

echolot pr launcht neue Homepage

14.06.12

echolot public relations, die Agentur für strategische Unternehmenskommunikation, hat ein frisches Gesicht im World Wide Web: der neue, innovative Internetauftritt ist seit heute, 12 Uhr, online.

echolot pr website

Branchen-Know-how, Arbeitsbeispiele, Stellenangebote: unter www.echolot-pr.de finden Interessierte seit heute Aktuelles und Grundsätzliches über die Kommunikationsspezialisten aus Stuttgart. Darüber hinaus sorgt echolot pr für größtmögliche Transparenz. Geschäftsleitung, aber auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werden persönlich vorgestellt. Ebenfalls gibt es einen Einblick in die Unternehmenskultur. Ein hochwertiges Bildkonzept, umgesetzt vom Stuttgarter Foto-Profi Martin Baitinger, rundet den Auftritt ab.


Geschäftsführer Bernd Münchinger: „Unser Konzept war klar: wir wollten keine Akquise-Seite ins Netz stellen – sondern setzen entsprechend unserer Philosophie auf bestmögliche Information und offene Kommunikation“. Auf den Weg gebracht wurde der Auftritt gemeinsam mit der echolot Werbeagentur, die für Layout und Design verantwortlich zeichnet, sowie in der technischen Realisierung mit den Online-Spezialisten von echolot digital worx.

Karriere-Portal für die Jade Hochschule Oldenburg

13.02.12

Süddeutsche online Know how auch im Norden gefragt. Echolot digital worx erhält den Auftrag zur Realisierung eines online Netzwerk zur Vermittlung von Job- und Karriereangebote an der Jade Hochschule Oldenburg.

Die Vermittlung von Praktika und Stellenangebote für Absolventen werden über ein online Portal mit sozialen Netzwerk realisiert. Hier haben Studierende zukünftig die Möglichkeit nach Stellenangebote zu suchen und Profile von Unternehmen einzusehen. Über ein soziales Netzwerk können Unternehmen und Bewerber gegenseitig in Kontakt treten und Informationen zur Bewerbung austauschen. Unternehmen erhalten zu dem die Möglichkeit automatisch nach passenden Profilen von Absolventen Ausschau zu halten. Dazu vergleicht das online System die beruflichen Interessen von potentiellen Bewerbern mit dem Bedarf eines Unternehmens. Gibt es Übereinstimmungen, werden Unternehmen und Bewerber in einem automatisieren Prozess miteinander in Kontakt gebracht. Dabei werden auch sensible Themen, wie der Datenschutz beachtet. Ein potentieller Bewerber kann entscheiden, welche Daten für Unternehmen, wann eingesehen werden dürfen.

Die Lösung der Stuttgarter Internet-Agentur basiert auf einer Erweiterung der POPULÄREN Redaktionssystems TYPO3. Damit kann das neue Karriere-Portal in das bestehende Webseite der Hochschule nahtlos integriert werden.

Echolot digital worx GmbH hat auf dieser Basis bundesweit zahlreiche Hochschulen bei der Realisierung von Job- und Karriere-Portale realisiert.

Responsive Design

18.12.11

Mobile, Pads und Netbooks verändern die Ansprüche an eine Website. In Zukunft werden wir bei der Konzeption einer Website, eine Vielzahl von Devices berücksichtigen müssen – mit unterschiedlichen Auflösungen, Fähigkeiten und Bedienkonzepten. Doch wie muss modernes Webdesign auf diese Herausforderung reagieren?

Eine vielversprechende Antwort bei der zukünftigen Gestaltung von Websites heißt: Responsive Design. Im Kern lässt sich der Gedankengang hinter Responsive Design wie folgt Zusammenfassen:

Wenn die Anzahl unterschiedlicher Endgeräte zunimmt, gibt es nur eine ökonomische und ergonomische Konsequenz: die Benutzeroberfläche einer Website muss sich flexibel auf die Anforderungen des Endgerätes anpassen.

Das Ende der absoluten Kontrolle

Hinter dieser Antwort verbirgt sich ein radikaler Paradigmenwechsel im Webdesign. Designer von Benutzeroberflächen lieben in der Regel feste Rahmenbedingungen. Denn innerhalb von fest definierten Umgebungen lässt sich das Design und damit das Erscheinungsbild einer Website perfekt kontrollieren. Absolute Kontrolle ist bei vielen Grafikern geradezu ein zwanghafter Trieb. Dies resultiert in ein Designprinzip mit starren Rastern. Ein Prinzip, auf das seit Jahrtausenden unsere westliche Kunst und Grafik basiert. Eine feststehende Gestaltungsfläche wird über virtuelle Linien in ein harmonisches Flächensystem aufgeteilt – das Gestaltungsraster. Ein perfektioniertes Gestaltungssystem, angewandt von malenden Mönche bis zum neuzeitlichen Grafikdesigner. Das Raster gibt dem Gestalter seit Urzeiten Sicherheit: feste Regeln, absolute Kontrolle über Proportion und Harmonie.

Paradigmenwechsel Responsive Design

Hinter dem Begriff Responsive Design verbirgt sich daher eine kleine Revolution. Responsive Design ist das Ende der absoluten Kontrolle über feststehende Raster. Ein Blatt Papier hat eine feste Proportion. Dagegen sind die Proportionen von Bildschirmdisplays von Smartphones, Pads, PCs und Laptops höchst unterschiedlich. Ein Design mit festen Proportionen wird dieser Vielzahl digitaler Ausgabebedingungen nicht gerecht. Für Screendesigner bedeutet dies: verabschiedet euch vom Gedanken der absoluten Kontrolle über Proportion und Harmonie.

Responsive Design erfordert Denken ohne starre Grenzen

Wer sich mit Responsive Design beschäftigt muss daher zuerst die Barrieren im eigenen Denken überwinden: gutes Webdesign verhält sich interaktiv. Ändern sich die Spielregeln durch ein bestimmtes Endgerät so ändert sich das Design. In der digitalen Welt gibt es eben kein feststehendes A4 Format. Für viele Designer eine schwere Kost. Wer in festen Rastern denkt, kann mit relativen Umgebungen schlecht umgehen. Eine Hürde, die für manchen Designer unüberwindbar ist. Wer versucht für jede Möglichkeit eines Endgerätes eine optimale feststehende Oberfläche zu definieren wird scheitern. n unterschiedliche Endgeräte resultieren zwangsläufig in n unterschiedliche Designraster. Dies ist der ökonomische Overkill für Webdesign.

Ökonomisches und ergonomisches Webdesign

Responsive Design bietet eine mögliche Antwort zur Lösung dieses Dilemmas. Ein Designprinzip, dass eine möglichst optimale Annäherung der Gestaltung an flexible Rahmenbedingen sucht. Die Betonung liegt hierbei auf optimale Annäherung. Denn das Optimum wird dabei nur selten erreicht. Die Unwägbarkeit und der Umgang mit dem Suboptimalen wird zum Kern der Gestaltung. Tschüss feste Raster, tschüss Pixelvermesser, tschüss oldschool Design. Dafür herzlich Willkommen ihr Benutzer mit Laptop, PC, Netbook, Pad, iPhone, Blackberry und Android.

Prinzipien Responsive Design

Welche Kernprinzipien zeichnen Responsive Design aus? Meiner Meinung nach sind folgende Dinge zu beachten:

  • Relative Bildschirmbreite: es gibt kein festes Maß für Displaybreiten, aber Schwellenwerte auf die Design annähernd optimal funktionieren soll, z.B. 800px, 1024px oder 1200px Breite. Das Design unter, zwischen oder über solchen Schwellenwerten interpoliert flexibel das Layout zum nächsten optimalen Schwellenwert.
  • Flexible Raster statt starre Layouts: Layoutraster sollen sich proportional zur Auflösung verändern.
  • Flexible Grafiken und Schriften: % Maßeinheiten ersetzen die absolute Einheit des Pixels. Dies gilt für alle Vermaßungen, insbesondere Grafiken, Schriften etc.
  • Mobile ist nicht gleich PC: die Benutzeroberflächen für Touchdisplays erfordern geeignete Navigationselemente – reduziert auf das Wesentliche.

Beispiele für Responsive Design

Wie sieht Responsive Design in der Praxis aus? Anbei ein paar praktische Beispiele, die mir gut gefallen:

http://lapse.org/
http://www.barrelofmonkeys.org/
http://earthhour.fr/
http://calebacuity.us/

Einfach die Größe des Browserfensters verändern und beobachten, wie das Layout der Website dynamisch reagiert.

Viel Spaß beim Testen.