Moon

CeBIT 2009: Open Source CRM im Vergleich

07.03.09

Samstags auf die CeBIT? Normal nicht gerade mein Lieblingstag, da sich am Wochenende Scharen von Privat-Anwendern und Kids die Gänge in den Messehallen verstopfen. Für meinen Vortrag zum Thema „Open Source CRM Systeme im Vergleich“ musste ich allerdings den Samstag in Kauf nehmen.

Auf Einladung des Linux Magazins habe ich in einem einstündigen Vortrag einen Überblick zum Thema Open Source CRM gegeben. Im Mittelpunkt der Präsentation war ein Einblick in den Stand der Technik sowie Antworten zu Lizenz- und Geschäftsmodelle der verschiedenen Anbieter. Danach einen direkten Vergleich der drei populärsten Open Source CRM Systeme: vtiger CRM, SugarCRM und OpenCRX. Unter die Lupe genommen wurden Community, Architektur, Skalierbarkeit, Leistungsumfang und Anwenderfreundlichkeit.

Meine Präsentation gibt es hier zum Download:

Open Source CRM Systeme im Vergleich (PDF, 1 MB)
OpenCRX, SugarCRM, vtiger CRM
Vortrag CeBIT 07.03.2009, Mirko Ross

Mein Vortrag im Rahmen des CeBIT Open Source Forums war gut besucht. Danach noch ein Rundgang durch Halle 6 und einige Gespräche mit Bekannten und Geschäftspartner. In Punkto von Exchange-Daten mit CRM Anwendungen etwas philosophiert und interessante Ansätze angeschaut. Davon später mehr.

vtiger CRM online testen

13.12.08

vtiger CRM hat sich den letzen Monaten zu einem heimlichen Star unter der Open Source CRM Systemen gemacht. Da die Installation nicht immer einfach ist, gibt es auch die Möglichkeit dieses CRM System auf unserer Demo-Seite im Netz zu testen.

My Tease bei MyToys

09.08.08

EinkaufswagenIch gehe shoppen. Fröhlich schlendere ich durch die Regale bei MyToys und der Einkaufswagen füllt sich mit Produkten die ich kaufen möchtest. Also ab zur Kasse und die Produkte aufs Laufband. Eine freundliche Kassiererin scannt die Artikel und fragt: “Möchten Sie mit Kreditkarte bezahlen?”.

“Ja, warum nicht. Visa oder Mastercard?”. “Wir akzeptieren beides” antwortet die Kassiererin. Ich reiche ihr meine Mastercard, sie zieht diese durch den Schlitz an der Kasse und ich bezahlen. “Vielen dank für Ihren Einkauf bei MyToys” sagt sie mit freundlicher Stimme und ich lächele zurück. So, noch schnell den Einkauf wieder in den Einkaufswagen und ab zum Ausgang.

Ich möchte gerade den Wagen durch die Drehtüre am Ausgang schieben, da tippt mir jemand auf die Schulter. Ich drehe mich um. Vor mit steht ein durchtrainierter Mann in einer martialischen schwarzen Uniform. Auf einem Schild an seiner Brust steht “Kundenservice”. “Entschuldigung, wo möchten Sie hin?” fragt er mit einer sonoren Stimme.

Noch bevor ich antworten kann, hält er mich am Arm fest. “Sie sind Neukunde bei MyToys.de, stimmts?”. Ich nicke. “Tja, dann muss ich Sie bitten hier und jetzt die Produkte in Ihrem Einkaufswagen zu bezahlen. Sie können dies bequem per Vorkasse tun. Sobald wir das Geld haben, dürfen Sie die Waren mitnehmen”.

“Ähhh, ich habe das alles per Kreditkarte bezahlt…” antworte ich unsicher. “Sorry, Boy” er kaut breit auf seinem Kaugummi, “ich habe mit unserer Kreditabteilung gesprochen, der Warenwert Ihres Einkaufs übersteigt mit 290,- Euro, den zulässigen Wert für Neukunden.”

“Hören Sie ich habe an der Kasse bezahlt!”, ich werde etwas lauter mit der Stimme. Der Mann bleibt in seiner Mimik unbewegt und antwortet: “in unseren AGB’s steht, dass wir uns nachträglich eine Änderung der Zahlung auf Vorkasse vorbehalten. Tja und bei Ihnen ist das der Fall. Ich muss Sie bitten, mir nun das Geld zu geben oder ich kann Sie nicht mit den Produkten gehen lassen” er zeigt auf ein Schild am Eingang auf dem in einer großer Überschrift AGB steht, danach folgen mehrer Absätze mit kleingedrucktem.

“Lassen Sie mich das kurz mal lesen” sage ich und schüttel den Typ von meinem Arm. Ich gehe nahe an das Schild, kneife angestrengt die Augen zusammen und lese laut vor “…Zur Absicherung des Kreditrisikos behalten wir uns entsprechend der jeweiligen Bonität vor, die von Ihnen erbetene Lieferung nur gegen Kreditkarte durchzuführen…”.

Der Typ vom Kundenservice putzt sich mit einem Holzzahnstocher in gespielter Gleichgültigkeit die Zähne. Ich drehe mich zu fragend zu ihm um. “Hier steht, bei Neukunden behält sich Ihr Unternehmen vor, die Ware per Kreditkarte bezahlen zu lassen. Das habe ich doch getan?”.

“Entweder Sie bezahlen nun endlich die Ware oder ich muss Sie bitten MyToys zu verlassen”, während er dies ausspricht hält er mit drohend den Zahnstocher entgegen.

Ich spüre, wie mir das Blut in den Kopf schießt und meine Backen rot werden.  “Ganz ehrlich, ich ****** auf dieses Einkauf. Geben Sie mir einen Nachweis über die Stornierung der Kreditkartenbuchung und ich bin hier in Nullkommanix weg. Ihr Typen habt ja einen Vogel!”.

Er zückt ein Walkie Talkie. Dreht sich mit dem Rücken zu mir um. Ich höre wie er leise in das Gerät spricht. Nach zwei endlosen Minuten dreht er sich um. Den Zahnstocher hat er jetzt lässig im Mundwinkel. “Unsere Kreditabteilung hat die Zahlung storniert und die Kreditkartenfirma informiert. Wenn Sie die Ware haben möchten, dann bitte ich nun um das Geld.”

“Also ich fass es nicht! Sie wollen tatsächlich, dass ich die schon bereits bezahlte Ware zurückgebe und dann einfach nochmal per Vorkasse bezahle? Sind Sie nicht ganz dicht?”.

Er bleibt ganz ruhig. “Sie müssen das verstehen…”.

“Nein, muss ich nicht…”, antworte ich. Ohne mich zu verabschieden gehe ich ohne meinen Einkaufswagen durch die Drehtüre. “Und MyToys sieht mich nie wieder…” sind meine letzten Worte.

Wäre online Shopping mit der realen Shopping-Welt vergleichbar, so würden wir uns über manche Dinge mehr wundern. Im eCommerce dagegen herrscht oftmals eine total verschrobene Mentalität und ein unglaublich schlechter Kundenservice. MyToys hat in diesem Beispiel als reale Vorlage gedient. Eingekauft habe ich dann bei einem kleineren online Händler. Günstiger, schneller und freundlicher.

Eigenwerbung

07.12.07

An dieser Stelle etwas Eigenwerbung *g*…

“Wer bekommt in diesem Jahr eine Weihnachtskarte?”, titelt das online Magazin ebigo.de. In einem Praxisbericht kompakt dargestellt, wird die Einführung von vtiger CRM beim Stuttgarter E-Business Spezialist dmc digital media center.

ebigo.deRealisiert und begleitet wird die Integration des Open Source Kundenmangagement-Systems durch unsere Agentur, Rahlfs+Ross Multimedia GmbH. Ausführliche Informationen zur Umsetzung und Stimmen der Beteiligten gibt es online auf ebigo.de.

Deutsche Bahn zentraler Kundendialog

06.11.07

Wer als Kunde mit der Deutschen Bahn einen Briefwechsel hat, muss Zeit und Geduld mitbringen. Satte 14 Wochen (!) benötigte die Deutsche Bahn, um auf meine schriftliche Beschwerde zum Bahnstreik zu antworten…

…ich hatte ja eigentlich nicht mehr daran geglaubt, überhaupt etwas von der Deutschen Bahn zu hören, nun schreibt mir eine liebe Frau im Namen der Abteilung “Zentraler Kundendialog, Vorstandsangelegenheiten”. Schon im Brieftext wird die multiple Persönlichkeit der Deutschen Bahn deutlich. Als staatseigener Monopolist, schreibt das Unternehmen im schönsten Beamtendeutsch:

Betreff “Erstattungsantrag”

(Einen Antrag stelle ich im Amt. Ich habe nichts beantragt sondern mit höfflich und bestimmt über die Kommunikationsdefizite im Bahnkonzern beschwert)

“…wie zugesagt antworten wir Ihnen heute auf Ihr Schreiben vom 10 Juli…”

(Wann wurde mir das zugesagt? Ich höre heute seit meinem Schreiben vor 14! Wochen zum ersten Mal von der Deutschen Bahn!)

“…Es freut uns sehr, dass Sie als Inhaber einer BahnCard zu unseren treuen Kunden zählen…”

(Die Freude ist wohl sehr einseitig, ich ärgere mich nur als BahnCard Kunde unzulänglich betreut zu werden… außerdem komm mal zur Sache, Schätzchen!)

“…selbstverständlich haben wir alles getan, um die Auswirkung des Streiks… so gering wie möglich zu halten…”

(Ja, dies habe ich beim telefonieren mit der “Clearingstelle” gemerkt… überhaupt der Begriff “Clearingstelle” hört sich für mich an, wie die Leichenentsorgung bei der Mafia…)

“…leider ist es uns nicht nachvollziehbar warum unser Mitarbeiter bei der Clearingstelle die Erstattung ablehnte…”

(Die Gründe warum, wieso und weshalb habe ich ausführlich beschrieben!)

“Nun haben wir jedoch veranlasst, das… 65,50 Euro Ihrem Kreditkartenkonto gutgeschrieben wurden…”

(Ahhh, DAS WOLLTE ich lesen! Jetzt wird das Schreiben nach zwei gähnend langen Absätzen endlich mal konkret…)

Was folgt ist noch etwas Bla Bla und ein Reisegutschein über 10,- Euro, weil die Bahn natürlich möchte dass ich weiterhin deren Service gerne nutze. Mangels Alternativen auf Mittelstrecken bleibt mir ja nichts anderes übrig.

Mein Fazit: Alles in allem ist der Kundendialog bei der Deutschen Bahn sehr verbesserungsfähig. Er Beweist in der Praxis, wie schwer sich ein Monopolist im Umgang mit Kunden tut. 14 Wochen für eine Antwort ist eine Schande. Das die stellvertretende Leiterin “Zentraler Kundendialog” das Schreiben mit Unterzeichnet, macht dieses Defizit nicht besser.

SYSTEMS: From Dusk til Dawn

26.10.07

Was ist eine Messe ohne durchzechte Nacht? Nichts! Vielen Dank an Brian und Helmuth von Zarafa für die nette Einladung. Es war wirklich ein netter Abend mit Euch. Auch wenn wir heute am letzten Messetag dafür büßen müssen.

Wer Zarafa noch nicht kennt: dies ist die einzigste Open Source Groupware-Lösung, welche wirklich problemlos mit Outlook synchronisert ;)

SYSTEMS: Open Source CRM Center

23.10.07

Phew, der erste Messetag ist geschafft. Im Open Source CRM Center gab es viel zu sehen: vtiger CRM und Sugar CRM im Live-Einsatz. Ein besonders Schmankerl ist unsere Demonstration der Asterisk-Anbindung an vtiger CRM. Die kleine Asterisk Box von VoiSmart arbeitet perfekt, fleißig und zuverlässig mit vtiger CRM zusammen.

Das Open Source CRM Center wurde heute den ganzen Tag über gut besucht. Unsere Stimmbänder sind heute Abend angeschlagen vom vielen Reden. Ebenfalls schön zu sehen, dass Heise hat heute über uns auf dem Newticker berichtet hat :)

Hier ein paar Eindrücke vom heutigen Tag auf der SYSTEMS:

Open Source CRM Center auf der SYSTEMS 2007

Unser Messestand…

Vortrag vtiger CRM auf der SYSTEMS 2007

Mein Vortrag zum Thema vtiger CRM mit Asterisk verbinden…

Richtlinie für erwünschtes Online-Marketing

15.09.07

Mit E-Mails zu werben, bedeutet sich mutigen Schrittes in ein Minenfeld zu begeben. Denn E-Mail Marketing beherbergt so manche versteckte Tretminen, auf die man leicht und unbedacht treten kann. Wer dabei nicht gegen geltendes Recht verstoßen oder in einen Topf mit Spammern landen möchte, tut gut daran sich an Spielregeln zu halten.

Der neue Leitfaden “Richtlinie für erwünschtes Online-Marketing“, des Verbands der deutschen Internetwirtschaft e.V. eco, zeigt welche Spielregeln gelten und gibt nützliche Hinweise für E-Mail-Marketing in der Praxis.

Dazu ergänzend kann ich unsere “46. Tipps für gutes E-Mail-Marketing” empfehlen.