Category Archives: Security

Silicon Stroll Bootcamp

3. & 4. November in Dublin, Irland.

Riesen-Ehre für digital worx: Als eines von acht baden-württembergischen Unternehmen darf der Softwareanbieter für webbasierte und mobile Anwendungen seine Expertise und Innovationen vor einem ausgewählten Publikum von 30 Investoren beim Silicon Stroll Bootcamp in Dublin präsentieren.

Insgesamt dürfen nur 50 der vielversprechendsten europäischen Unternehmen ihr Können unter Beweis stellen. Darüber hinaus knüpfen die Teilnehmer wertvolle Kontakte zu Branchengrößen wie Google, PayPal oder IBM, die sie am ersten Tag in ihren Innovationsschmieden empfangen.

digital worx invited to silicon stroll bootcamp

Unter dem Motto „Future Insights, Trends and Innovations“ treten 50 Unternehmen in sogenannten „Pitching Battles“ an, um die 30 Investoren von ihren Konzepten, Ideen und Technologien zu überzeugen. Dem Sieger winkt zwar ein Preisgeld, doch der Gewinn liegt woanders, wie Mirko Ross, Geschäftsführer von digital worx erläutert: „Neben der Möglichkeit, interessante Kontakte zu Investoren zu knüpfen, profitieren wir natürlich in enormem Maße von der Möglichkeit, einige der größten und wichtigsten Player der Branche kennenzulernen, uns mit ihnen auszutauschen und sie für unserer Lösung zu begeistern.“

digital worx wird die Investoren mit iBeacon-Anwendungen für die Industrie beeindrucken. Dadurch werden Arbeitsabläufe und der Materialfluss in der Fabrik der Zukunft mit Unterstützung von mobilen Apps und Ortungssystemen optimiert. Ziel ist es, eine Störung in einer Produktion schnell zu identifizieren und Mitarbeiter in kürzester Zeit zum Ort des Fehlers zu lotsen. Dadurch werden teure Stillstandszeiten in der industriellen Produktion verkürzt.

Das Silicon Stroll Bootcamp ist Teil des European Investor Gate Project (EIG). Unterstützt wird das Silicon Stroll Bootcamp durch Google, PayPal, IBM, den Web Summit, Enterprise Ireland, das ACE Projekt und Microsoft Ireland.

iBeacon Event Log

One important point on iBeacon is the log of user action. We can track, if a device enters a beacon area and what kind of user interaction is triggered on a certain device for a beacon.

It’s a mixed blessing. On one side, we don’t want to track people and their behavior without permission, on the other side many fancy iBeacon application will require the fetch of data and processing them. I am not sure if there is a perfect solution between privacy and possibilities.

On the screen below you see a snapshot of our server side iBeacon log. Each event on a mobile device is logged by the server side control center. That’s necessary if you want to trigger an iBeacon event to another application. E.g. entering an Beacon Area will turn on the light in a room. But that kind of log can be also used, to track and trace people using the beacon app.

ibeacon log - track and trace
Screenshot of the Server Log: time of the event, type, the beacon major/minor and the device id of the user.
Thank to Paul and Feliks from the developer team for the the log example.

iBeacon at the Dancingclub

Starting tonight we’re testing Apple’s iBeacon in a Dancingclub.

We placed a couple of transmitters today in the club. While the guests  have a lot of fun on the dance floor we are looking to our devices watching the ibeacon signals transmitted. Nerds!

Each of the beacons is operating very well and we could track the signals from various locations inside the club.

ibeacon in the danceclub

ibeacon in the danceclub

21. März bwcon Dialog bei digital worx

Das Internet der Dinge – ibeacon Lab

bwcon Dialog: Das Internet der Dinge – ibeacon Lab

Datum und Uhrzeit:
Freitag, 21. März 2014, ab 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
echolot digital worx GmbH | Schulze-Delitzsch-Straße 16 | 70565 Stuttgart

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich ausschließlich über das Online Anmeldeformular an.

Das „Internet der Dinge“ verändert die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschinen rasant. Mit Smartphones und Wearable Devices werden wir Teil einer stetig präsenter digitaler Informationen und Interaktionen. bwcon und echolot digital worx laden Sie zu einer Reise in die Welt des „Internet der Dinge“. Gäste erwartet ein spannendes Vortragsprogramm und die Gelegenheit neue Interaktionsmöglichkeiten im iBeacon Lab der Agentur live zu testen.

Programm:

17.00 Uhr Open Doors und Begrüßung durch bwcon / echolot digital worx

17:30 Uhr Die Geschichte der User-Interfaces
Enno Coners, Verleger Retro Magazin, Retro Präsident

18.15 Uhr Eine vernetzte Welt ohne Displays;
Kay-Uwe Clemens, Corporate Innovation Manager, Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH

19:00 Uhr iBeacon– Indoor locaton based services;
Mirko Ross, Geschäftsführer, echolot digital worx GmbH

ab 20:00 Uhr Get together bei Club-Mate und Snacks


Informationen zur Veranstaltung:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Bitte melden Sie sich ausschließlich über das  Online Anmeldeformular an. Bitte melden Sie sich bis spätestens 14. März 2014 verbindlich an.

Veranstalter:
Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon) in Zusammenarbeit mit echolot digital worx GmbH

Bildnachweise:
© Victoria – Fotolia.com

IoT Week in Helsinki

Der aktuelle NSA-Skandal rund um die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes macht es deutlich: im digitalen Zeitalter werden der Schutz der eigenen Privatsphäre und persönlicher Daten mit völlig neuen Problematiken konfrontiert.  Wer hat wodurch Zugriff auf vertrauliche Daten? Wer bestimmt die Softwareeinstellungen? Ist es möglich, seine Endgeräte komplett abzuschalten? Dieser Fragestellung widmet sich Mirko Ross, Geschäftsführer der Stuttgarter Internetagentur echolot digital worx, in einem Vortrag auf der internationalen Internet-Konferenz IoT in Helsinki.

Immer mehr Gegenstände werden mit dem Internet verbunden – während der Internet-of-Things Week (IoT) treffen sich jährlich internationale Experten, um über die aktuellsten Entwicklungen zu diskutieren.

„Der technische Fortschritt im digitalen Bereich wird nicht nur unsere Wirtschaft weiter verändern, sondern auch unsere sozialen Strukturen“
, so lautet der Standpunkt von Mirko Ross.

Durch die technischen Veränderungen stellen sich für den Internetexperten folgende Fragen: Was wird in naher Zukunft technisch möglich sein? Oder kann die digitale Vernetzung von immer mehr Geräten beispielsweise dabei helfen, Leben zu retten? Allerdings werden auch Bedenken laut: Was passiert mit den Informationsflüssen im Hintergrund? Wer hat Zugriff auf die Softwareeinstellungen und Nutzerdaten? Und welche Möglichkeiten haben Hacker?

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Momentan kann der Nutzer bei Onlinediensten und digitalen Endgeräten wie Smartphones seine Privatsphäre nicht vollständig selbst steuern. Selbst wenn Privatsphäre-Einstellungen möglich sind, oder das Smartphone ausgeschaltet ist, ist für den Nutzer nicht ersichtlich, wer auf die Software zugreifen kann. Hier setzt eine innovative Idee der Internetexperten von echolot digital worx an: der Datenstrom der mobilen Endgeräte soll auch ohne technische Kenntnisse bei Bedarf vorübergehend unsichtbar gemacht werden.

„Das ‚Project Stealth‘ eröffnet simple Methoden, mit denen die Privatsphäre-Einstellungen selbst bestimmt werden können – egal ob die mobilen Endgeräte ein- oder ausgeschaltet sind“, erklärt Ross. In seinem Vortrag zum Schwerpunkt „Societal Implications of the Internet of Things“ präsentiert er am 19. Juni auf der IoT-Week, wie Benutzer von Smartphones, Tabletts oder Notebooks selbst über ihre Privatsphäre bestimmen können. So kann beispielsweise die Ortung oder das Datensammeln durch externe Zugriffe verhindert werden.

Die Übertragung von Bewegungsdaten über GPS Ortung oder durch die Mobilfunkzelle wird komplett unterbunden. Der Nutzer wird in diesem Moment „unsichtbar“ für die Auswertung von Bewegungsprofilen.

Warum Google sich für Luftfahrt interessiert

Wer würde nicht gerne die Businesspläne von Google und Google+ kennen? Welches Potential sehen die Anbieter der grossen social Networks und sozialen Diensten in den gesammelten Daten? Welche Möglichkeiten gibt es, dieses riesige Potential an persönlichen Daten in bares Geld zu verwandeln?

Werbung? Ach Gott, wer jetzt an Werbung denkt, denkt leider viel zu kurz. Es lohnt sich einen Blick auf die Aktivitäten der grossen Player zu werfen, die aus Sicht des „Kerngeschäftes“ Werbung eigentlich keinen grossen Sinn machen. Google beispielsweise hat im vergangenen Jahr mit ita software den weltweit führenden Software-Anbieter für Flugbuchungssysteme gekauft (ich bin neulich bei einer Kunden-Recherche eigentlich eher zufällig über dieses Aquise gestolpert).

Warum sollte Google in einen solches Marktfremdes Segment einsteigen – nur um uns im Ergebnis der Google Suche ein nettes Snippet mit Flug-Routen und Preise präsentieren zu können? Kann sein. Das wäre allerdings ein netter Luxus, den man sich in Mountain View leistet.

Google Flightsearch Snippet

Betrachten wir diese Firmenübernahme doch einmal im Kontext von Datamining – und einer zukünftigen Verwertungsstrategie von Daten aus sozialen Netzwerken.

Über die System von ita laufen weltweit ein Großteil der globale Flugbuchungen. Ein brennendes Thema der Luftfahrtbranche ist Sicherheit. Neben dem Preis für Flugbenzin ist deren größte Sorge:

„Wie erkenne ich böse Bube möglichst früh und am Besten bevor Sie ein Flugzeug betreten.“

In Systeme, die die Luftfahrt- und den Reiseverkehr absichern werden nach 9/11 Unsummen investiert. Ziel ist es, einen Passagier frühzeitig eindeutig zu verifizieren. Kein leichtes Unterfangen. Dabei werden eine Vielzahl von Parametern zu Rate gezogen. Die Wahl des Menüs an Board ist nur einer von vielen Parametern. Bei der Suche nach bösen Buben gilt es die Nadel im Heuhaufen zu finden.

Datamining in social Networks ist bei dieser Absicherung ein Instrument das von Sicherheitsbehörden und Geheimdienste genutzt wird. Dabei spielen Elemente wie das soziale Umfeld, Vorlieben und Behaviour Tracking eine wichtige Rolle.

Was wäre, wenn das soziale Profil einer Person beispielsweise Verknüpfungen zu radikalen Randgruppen aufweist? Oder aber, eine Person im Internet häufig nach „Stickstoffdünger“ in Google sucht und danach einen Flug nach New York bucht. Würden Sie eine solche Person ohne weiteres an Bord eines Flugzeuges steigen lassen? Bingo! Unter diesen Aspekte macht die Aquise von ita software schon mehr Sinn. Mit dem Datenpotential von Google ergeben sich neue Auswertungsmöglichkeiten im Sicherheitsbereich.

Wer übrigens meint facebook ist an dieser Stelle aussen vor, dem sollte die Aquise von Instagram – unter dem Gesichtspunkt – der Gesichtserkennung zu denken geben.

Welcome to the brave new world.

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