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SEO in China Teil 1: Das Internet in China im Überblick

07.08.10

Der chinesische Internet-Markt hat mit 384 Millionen Anwendern (Stand 2009) eine der größten Reichweite. Unternehmen die nach China exportieren, müssen sich daher mit der eigenen Internet-Präsenz in China beschäftigen.

Doch das chinesische Internet hat seine Eigenheiten. In diesem Posting beleuchten wir die Besonderheiten des chinesischen Internets.

Das Internet in China ist anders

Die chinesische Behörde für Presse und Publikation kontrolliert Inhalte1 und sperrt komplette Internetangebote. So sind beispielsweise Youtube, Facebook, Wikipedia und Twitter für chinesische Benutzer hinter der „Great Firewall of China“ nicht zu erreichen. Dafür gibt es chinesische Unternehmen die Alternativen für den chinesischen Nutzer entwickeln und publizieren.

Bedingt durch das komplexe chinesische Schriftsystem sind chinesische Internetangebote für Benutzer aus dem Westen nur schwer zugänglich. Um chinesische Schriftzeichen nutzen zu können, müssen spezielle Programme oder Internetdienste zur Eingabehilfe genutzt werden. Mit Einführung der nicht lateinischen Top Level Domains Mitte 2010, werden chinesische Schriftzeichen in Domain-Namen und Internetadressen (URL’s) im ICANN Standard sein.

Kulturelle Eigenheiten führen zu Unterschieden in der Präsentation und bei Inhalten im chinesischen Internet. So strotzt das erfolgreichste chinesische Jobportal 51job vor bunt blickenden Bannern – aus der Sicht eines westlichen Betrachters ist eine solche Internetseite irritierend.

Internet-Nutzung in China

Die Internet-Nutzung in China verzeichnet rasante Steigerungsraten. Die Volksrepublik China ist weltweit der größte  lokale Online-Markt, denn mittlerweile nutzt fast jeder dritte Chinese das Internet.

Suchmaschinen in China

Suchmaschinen in China 2009

In puncto Suchmaschinen unterscheidet sich das chinesische Internet von weiten Teilen der westlichen Internetwelt. Deutlicher Marktführer in China ist Baidu (百度), während der weltweite Marktführer Google mit deutlichen Abstand auf Platz zwei folgt.

Baidu (百度)

Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen Baidu betreibt die erfolgreichste Suchmaschine in China und hält mit ca 76%1 eine deutliche Mehrheit der Marktanteile. Laut Branchendienst Alexa2, zählt Baidu mit Platz Acht zu den populärsten Seiten im Internet. Baidu ist an der amerikanischen Börse NASDAQ notiert, hat über 7.000 Mitarbeiter und erzielte 2009 einen Umsatz von ca.651,6 Mio. US-Dollar.
Wesentlich für den Erfolg von Baidu ist die MP3-Suche verantwortlich. Trotz Klagen der Musikindustrie zu Verstößen gegen das Urheberrecht, ist die MP3 Suche von Baidu bis heute aktiv und ein populär genutzter Service5. Neben der Suchmaschine betreibt Baidu den Service Baike (百度百科), einem chinesischen Pendant zur zensierten Enzyklopädie Wikipedia.

Baidu verdient sein Geld hauptsächlich mit der Vermietung von Sponsored Links in der Trefferliste der Suchfunktion.

Suchmaschinen Optimierung in China

Lesen Sie in unserem nächsten Posting, wie Webseiten im chinesischen Internet besser gefunden werden und welche Möglichkeiten es für Suchmaschinen-Marketing in China gibt.

Das SEO Team von echolot digital worx berät Sie gerne zum Thema Suchmaschinen in China und bei der Optimierung von chinesischen Internetseiten.

Augmented Reality - iPhone und iPad machen Visionen wahr

27.03.10

Vor über einem Jahrzehnt war ich auf meiner ersten Konferenz zum Thema Virtual Reality (VR). Ich kann mich daran noch gut errinnern. Es wurden eindrucksvolle Beispiele der Computergrafik und Echtzeit-Simulation gezeigt: meist einfache geometrische Gebilde, die mit globigen Shutter-Brillen tatsächlich in 3D erschienen und mit einem Pointer interaktiv im virtuellen Raum verändert werden konnten. Um diesen Effekt zu bewerkstelligen liefen im Hintergrund zwei Hochleistungsrechner von SGI heiß.

Und nun 15 Jahre später? Die Grafik von damals verblaßt gegen die virtuellen Spiellandschaften einer Playstation. Die teure SGI ist Schrott aus der digitalen Steinzeit, längst überholt von Spielekonsolen für ein paar hundert Euro…

Zurück zu meiner 1. Konferenz zum Thema VR.

Damals gab es auch ein theoretischen Entwurf für Augmented Reality, die Erweiterung unserer Realität um digitale Informationen. Es war damals ein Gedankenspiel. Es zeigte einen Architekten, der einen Table PC (den es Damals noch nicht gab) an eine Wand hält. Langsam fuhr er mit seinem Table PC die Wand entlang. Auf dem Bildschirm wurde gleichzeitig der Plan der Gebäudetechnik angezeigt. CAD-Zeichnungen von Kabelschächten und Rohre, die sich verborgen in der Wand befinden. Willkommen in der Welt der Augmented Reality. Das ganze war ein abstraktes, aber sehr anschauliches Beispiel für die Anreicherung von Computer Simulation mit unserer Wahrnehmung des dreidimensionalen Raums.

Und heute? Augmented Reality setzt gerade zu einem Siegeszug an. Dank dem iPhone und dem Internet, gibt es zahlreiche Applikationen mit dieser Art von Anwendung.

Hier mein YouTube best of:

Google Home View

15.03.10

Gute Satire ist, wenn man beim Lachen ein mulmiges Gefühl bekommt. Martin Sonneborn bringt es mit “Google Home View” für das ZDF auf den Punkt (ich mochte ihn ja schon als Titanic Chefredakteur…):

Gefunden bei Netzpolitik.org

Burda und die Indianer von XING

19.11.09

“Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”

(Angeblich eine alte Weisheit der Dakota Indianer)

Burda steigt bei XING ein, so lautete heute Morgen die Schlagzeile, die mir bei meiner morgendlichen Zeitungslektüre (ja, ich lese noch Zeitung) ins Auge hüpfte.

Die Südwestpresse meldete, dass Burda die Anteile von XING-Gründer Lars Hinrichs für angebliche 48. Mio. Euro kauft.

Wenn dem so ist: Mein Glückwunsch an Lars Hinrichs. Ganz im Sinne der Dakota Indianer steigt er für einen fürstlichen Preis vom fast toten Pferd.

Ja, XING ist so gut wie tot.

Warum ich das behaupte?

Die Wachstumsstory von XING ist vorbei. Der deutschsprachige Markt ist erobert und wird von XING bedient. Doch ausserhalb dieses Kernmarktes ist XING so gut wie nicht Existent. Zudem gelingt es XING nicht, die Plattform mit attraktiven Diensten laufend zu beleben. Hier zeigt facebook beispielhaft, wie es richtig geht.

Zum Vergleich:

XING hat knapp über 8. Mio. Mitglieder (Stand Sept. 2009), der Marktführer und Wettbewerber Linkedin zählt dagegen weltweit über 50. Mio. Mitglieder (Stand Nov. 2009). Im Vergleich zu Linkedin, ist XING ein Zwerg.

Der verlockende chinesische Markt, ist von nationalen Anbietern und Linkedin besetzt. Also wohin soll es mit XING gehen? Das XING seit geraumer Zeit stagniert, ist in diesem Diagramm sehr schön dargestellt.

Was will Burda also mit diesem toten Pferd machen? Millionen versenken?

Die Hoffnung, dass Linkedin sich per “Zukauf” von XING einen Markteintritt in Deutschland verschafft, ist eher unwahrscheinlich. Für Burda, wird es daher sehr schwer werden mit XING kein Geld zu verbrennen.

Nachtrag zum 9.11

10.11.09

Ach irgendwie hatte ich den 9.11.1989 etwas anders in Erinnerung…

Via Netzpolitik.org

Bilderrätsel mit Google Maps

22.10.09

Google Maps veranstaltet prima Gesellschaftsspiele für die ganze Familie.

Folgendes Bilderrätsel: Wer oder was verbirgt sich hinter den groben Pixel?

Google Bilderrätsel

Tipp: es handelt sich um eine europäische Intitution, mit hochfliegenden Ambitionen…

Bewertung

02.10.09

Ach das Web 2.0 ist herrlich! Es gibt für alle Dinge mindestens einen Dienst im Web 2.0. Danke für den Hinweis auf bizinformationorg, dort wird der “Wert” einer Webseite ermittelt.

Das ganze ist zwar kompletter Unsinn, macht aber dennoch Spass. Hier der aktuell ermittelte Wert unserer Webseite: 32.858,85 €.

Bewertung Digital-worx.de auf bizinformation

Alumni Konferenz am 8. - 10. Mai in Münster

06.05.09

Alumni Konferenz Münster

Haupt- und ehrenamtliche Organisatoren der Alumni-Netzwerke sowie die Verantwortlichen für Career Service und Fundraising an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch.

Teilnehmer der Konferenz können sich vor Ort über Alumni-Lösungen von Rahlfs+Ross Multimedia GmbH informieren. Präsentiert wird Digital Worx Alumni, das zu 100% auf Open Source Software basierende System für Alumni-Portale und Alumni CRM.

In einem Workshop am 09. Mai erhalten Konferenz-Teilnehmer einen Einblick in erfolgreiche online Communities und deren Erfolgsstrategien.