Moon

Burda und die Indianer von XING

19.11.09

“Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”

(Angeblich eine alte Weisheit der Dakota Indianer)

Burda steigt bei XING ein, so lautete heute Morgen die Schlagzeile, die mir bei meiner morgendlichen Zeitungslektüre (ja, ich lese noch Zeitung) ins Auge hüpfte.

Die Südwestpresse meldete, dass Burda die Anteile von XING-Gründer Lars Hinrichs für angebliche 48. Mio. Euro kauft.

Wenn dem so ist: Mein Glückwunsch an Lars Hinrichs. Ganz im Sinne der Dakota Indianer steigt er für einen fürstlichen Preis vom fast toten Pferd.

Ja, XING ist so gut wie tot.

Warum ich das behaupte?

Die Wachstumsstory von XING ist vorbei. Der deutschsprachige Markt ist erobert und wird von XING bedient. Doch ausserhalb dieses Kernmarktes ist XING so gut wie nicht Existent. Zudem gelingt es XING nicht, die Plattform mit attraktiven Diensten laufend zu beleben. Hier zeigt facebook beispielhaft, wie es richtig geht.

Zum Vergleich:

XING hat knapp über 8. Mio. Mitglieder (Stand Sept. 2009), der Marktführer und Wettbewerber Linkedin zählt dagegen weltweit über 50. Mio. Mitglieder (Stand Nov. 2009). Im Vergleich zu Linkedin, ist XING ein Zwerg.

Der verlockende chinesische Markt, ist von nationalen Anbietern und Linkedin besetzt. Also wohin soll es mit XING gehen? Das XING seit geraumer Zeit stagniert, ist in diesem Diagramm sehr schön dargestellt.

Was will Burda also mit diesem toten Pferd machen? Millionen versenken?

Die Hoffnung, dass Linkedin sich per “Zukauf” von XING einen Markteintritt in Deutschland verschafft, ist eher unwahrscheinlich. Für Burda, wird es daher sehr schwer werden mit XING kein Geld zu verbrennen.

Nachtrag zum 9.11

10.11.09

Ach irgendwie hatte ich den 9.11.1989 etwas anders in Erinnerung…

Via Netzpolitik.org

Bilderrätsel mit Google Maps

22.10.09

Google Maps veranstaltet prima Gesellschaftsspiele für die ganze Familie.

Folgendes Bilderrätsel: Wer oder was verbirgt sich hinter den groben Pixel?

Google Bilderrätsel

Tipp: es handelt sich um eine europäische Intitution, mit hochfliegenden Ambitionen…

Bewertung

02.10.09

Ach das Web 2.0 ist herrlich! Es gibt für alle Dinge mindestens einen Dienst im Web 2.0. Danke für den Hinweis auf bizinformationorg, dort wird der “Wert” einer Webseite ermittelt.

Das ganze ist zwar kompletter Unsinn, macht aber dennoch Spass. Hier der aktuell ermittelte Wert unserer Webseite: 32.858,85 €.

Bewertung Digital-worx.de auf bizinformation

Alumni Konferenz am 8. - 10. Mai in Münster

06.05.09

Alumni Konferenz Münster

Haupt- und ehrenamtliche Organisatoren der Alumni-Netzwerke sowie die Verantwortlichen für Career Service und Fundraising an Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch.

Teilnehmer der Konferenz können sich vor Ort über Alumni-Lösungen von Rahlfs+Ross Multimedia GmbH informieren. Präsentiert wird Digital Worx Alumni, das zu 100% auf Open Source Software basierende System für Alumni-Portale und Alumni CRM.

In einem Workshop am 09. Mai erhalten Konferenz-Teilnehmer einen Einblick in erfolgreiche online Communities und deren Erfolgsstrategien.

:)

27.04.09

Angela Merkel (Merkel_CDU) is now following your updates on Twitter.

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You may follow Angela Merkel as well by clicking on the “follow” button. Best, Twitter

Wo parke ich in Berlin mein Auto

03.03.09

Ich gebe es zu: ich habe ein Faible für schnelle Autos. Zum Glück ist die Flugverbindung von Stuttgart nach Berlin so gut, dass ich nicht mit dem Auto in die Hauptstadt reisen muss. Wenn ich allerdings mit dem Auto fahren würde, dann würde ich mir Gedanken um einen sicheren Parkplatz machen.

Da es in Berlin Mode ist, den einen oder anderen Bonzen-Juppi-Kapitalisten-Schlitten abzufackeln, ist das Parken in der Hauptstadt ein Spiel mit dem Feuer.

Brennende Autos in Berlin

Die Webseite “Brennende Autos” zeigt nun per Google-Maps die Schauplätze der abgefackelten Autos in Berlin.

Facebook rudert rückwärts

18.02.09

Es hätte alles so schön werden können. Facebook wollte in Deutschland kräftig wachsen und den Platzhirsch StudiVZ verdrängen. Im Prinzip hätte Facebook dazu Chancen: das Portal bietet funktional und inhaltlich wesentlich mehr, wie der deutsche Clone StudiVZ. Auch hat sich StudiVZ in den letzen Monaten nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was die AGB Bestandteile bzgl. der Nutzung der Benutzerprofile anbelangt.

Gerade letzter Punkt ist ja sehr heikel. Gehen wir mal davon aus, dass die gesammelten Profildaten, der eigentlich Asset einer Community-Plattform für den Betreiber ist. Diese Daten wären Gold wert, wenn Sie für Marketing genutzt werden. Das ist aber das Problem. Als StudiVZ genau dies in seinen AGBs angekündigte, war der Sturm der Entrüstung bei Presse, Datenschützern und Benutzern groß. Schlechte PR für Deutschlands führende online Community.

Nun ist Facebook in den gleichen Fettnapf getreten. Wieder gibt es einen großen Sturm der Entrüstung, da sich Facebook per AGB mehr “Freiheiten” bei der Nutzung und Weitergabe von persönlichen Daten einräumen möchte.

Wie verzweifelt muss der Gigant sein, wenn er sehendes Auges in die gleiche Falle tappt, wie der Wettbewerber? Mir scheint, die Geschäftsmodelle der Community-Betreiber gehen nicht auf. Statt bares Gold entpuppen sich Benutzerprofile als Blech, da diese nicht vermarktet werden können (was so auch gut ist).