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Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0“

digital worx erhält für seine iBeacon-Lösungen für die Industrie eine Auszeichnung der Allianz Industrie 4.0, ein vom Land Baden-Württemberg initiiertes Netzwerk. iBeacon ist ein innovativer Navigationsstandard mit Hilfe von Apps

Mirko Ross, Geschäftsführer von digital worx, erklärt, wie die Technologie generell funktioniert:

„Die Navigationslösung iBeacon ermöglicht eine neue Form der Orientierung mit verknüpfter Informationslieferung. Der Standort des Benutzers im Raum kann dazu genutzt werden die für die Situation passenden Informationen und Interaktionen anzubieten.“

Die Lösung für die Industrie, die jetzt ausgezeichnet wurde, sieht wie folgt aus: Maschinen und Produktionsmittel werden mit kleinen Sendern, sogenannten BLE-Tags (Bluetooth Low Energy/iBeacons), ausgestattet. Über Funk wird eine Verbindung mit mobilen Endgeräten hergestellt, die sich in bis zu 100 Meter Entfernung befinden. Das Smartphone oder Tablet erkennt automatisch alle Maschinen, die sich in Reichweite befinden, und erlaubt dem Benutzer mittels einer App alle relevanten Daten zur Maschine aufzurufen. Das spart wertvolle Zeit, da Informationen nicht mehr aufwendig von Hand herausgesucht werden müssen.

100 Orte für Industrie 4.0 - digital worx erhält Auszeichnung

Neben der automatischen Erkennung der Maschinen können über die Bedienoberfläche auch Dokumente zur Maschine (wie etwa Bedienungsanleitungen oder Herstellerdaten) und Fotos sowie Videos hinterlegt werden. Darüber hinaus kann über die iBeacons der genaue Standort von Geräten, Maschinen oder auch Fahrzeugen bestimmt werden.

Weiterer Vorteil der BLE-Tags: Sie benötigen keine Internetverbindung und brauchen im Gegensatz zu QR-Codes oder RFID auch keine spezielle Hardware, um optisch gescannt zu werden.

digital worx setzt iBeacons bisher vor allem im B2B-Bereich ein, vorrangig in der Investitionsgüterindustrie sowie im Maschinenbau. Eine weitere Einsatzmöglichkeit besteht im Bereich Smart Home: Auch in Häusern und Wohnungen können Geräte vermehrt automatisch gesteuert werden, wie zum Beispiel das Licht, Musik oder der Fernseher. „Vorbei sind die Zeiten, in denen das Licht über Stunden brannte, weil der Letzte beim Verlassen des Hauses vergessen hat, es auszuschalten. Mittels dieser aktiven Anwesenheitserkennung können iBeacons dabei helfen, intelligent Energie zu sparen“, zeigt Ross die Möglichkeiten auf.

Mit dem Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ zeichnet das Land Baden-Württemberg innovative und „anfassbare“ Lösungen für die Digitalisierung der Wertschöpfung in Industrie und Handwerk aus. Für die Auszeichnung sind neben dem Innovationsgrad durch Digitalisierung und intelligente Vernetzung der Lösung vor allem Marktrelevanz und Umsetzbarkeit entscheidend. In erster Linie werden Lösungen gesucht, die bereits umgesetzt sind und deren Mehrwert im Vergleich zu bisherigen Lösungen dargestellt werden kann.

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Land Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, deren Koordinierungsstelle beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt ist. Oberstes Ziel ist es, die Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik zu bündeln und den industriellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 unterstützend zu begleiten.

Industrial tools 3D printing and additive manufacturing

For sure, additive manufacturing is going to disrupt the classical job shopping industrial supply chain.

But according to study of PwC 47% of industrial companies, the main barrier of industrial 3D printing is the uncertain quality of the final product.

CoJob3D Industrial Quality Management for 3D Printing

Solving that pain is the mission behind our project CoJob3D Industrial Quality Management for 3D Printing. The last 6 months the team of digital worx worked hard to build a prototype system for quality management and assurance in the industrial 3D printing ecosystem. We convinced the European Commission to 3D Printing Accelerator to support us on our mission.

And finally we can say proudly “yes we did it”. 1st. to 2nd July we attended in Bilbao on the Fabulous 3D Printing community meeting and presented the prototype platform of industrial quality management for collaborative additive manufacturing.

Mission accomplished. We showed a working prototype to keep quality management on additive printing on track, according PPAP industrial standard.

Let’s talk with us, if your company is facing the challenges of disruption in additive printing: m.ross@digital-worx.de

Wearable im Dienste der seelischen Gesundheit

Bislang verlassen sich Ärzte und Therapeuten bei der Behandlung psychisch Erkrankter auf subjektive Aussagen ihrer Patienten sowie eigene Beobachtungen während der Sichttermine.

Ein neuer IT-gestützter Ansatz soll ergänzende Informationen liefern: Über ein mit Sensoren ausgestattetes Armband erfasst dimago physiologische Signale des Patienten. Diese lassen Rückschlüsse auf seinen seelischen Gesundheitszustand zu und ermöglichen es so, die Therapie von psychischen Erkrankungen effizienter zu gestalten.

dimago mental health companion

„dimago Mental Health Companion“ heißt das System, das ein mit Sensoren ausgestattetes Armband, eine App und einen Web-Service zur Analyse der Daten kombiniert. Patienten sollen das Armband möglichst 24 Stunden am Tag tragen, um eine zuverlässige und kontinuierliche Auslese und spätere Analyse zu garantieren. Es zeichnet beispielsweise Daten über Bewegung, Schlafverhalten, Blutdruck und elektrische Hautleitfähigkeit auf. Ziel von dimago ist es, dass behandelnde Ärzte psychisch erkrankter Menschen über diese Indikatoren zusätzlich zu ihrer subjektiven Wahrnehmung eine objektive Auswertung des psychischen Gesundheitszustands erhalten. So unterstützt das System psychisch Erkrankte, Angehörige und Ärzte bei der Therapie von Depressionen und bipolaren Störungen.

Und so funktioniert dimago: Das Armband verbindet sich per Bluetooth LE mit einem beliebigen Empfänger, beispielsweise ein Smartphone oder Tablet. Das Gerät speichert die Rohdaten, die die Sensoren des Armbands an eine Cloud senden. Dort werden sie ausgewertet. Patienten können die Datenanalyse für ausgewählte Personen freigeben – bspw. dem behandelnden Arzt oder Angehörigen. Diese können die Auswertung über eine App oder einen Web-Service einsehen. Zusätzlich kann der Patient sein subjektives Empfinden zu bestimmten Zeitpunkten als Notiz hinterlegen. So erhalten Patienten und Ärzte oder Therapeuten eine zusätzliche Gesprächsgrundlage bei Sitzungen, in denen sie körperliche Daten und subjektive Wahrnehmungen zu bestimmten Zeitpunkten in Relation setzen können. So lassen sich auch Rückschlüsse auf mögliche Auswirkungen von bestimmten Ereignissen auf die Stimmung des Patienten ziehen.

„Die Bewertung der Gesundheitsdaten erfolgt per Wearable, mobile Devices und vernetzte Dinge; die Verarbeitung findet auf einer gesicherten Web-Architektur statt und ist Bestandteil der europäischen FIWARE-Plattform“, erklärt Mirko Ross, Geschäftsführer von digital worx.

Der Softwareanbieter für webbasierte und mobile Anwendungen wird dimago technisch umsetzen. Eine besondere Herausforderung im Gesundheitsbereich ist die sichere Speicherung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten. Hier wird dimago von einem erfahren Expertenbeirat unterstützt.

Alexandra Rudl, Gründerin und Creative Director von dimago, ist der Meinung:

„Obwohl es mittlerweile eine gesteigerte Sensibilität für psychische Erkrankungen gibt, haben sich die Therapieansätze nicht in gleichem Maße entwickelt.“ Und weiter: „Wearables werden in anderen medizinischen Bereichen, also beispielsweise bei der Behandlung von Adipositas, bereits eingesetzt. Ihr Potenzial bei psychischen Erkrankungen ist bisher ungenutzt.“

Die Folge: Die Bewertung und Entwicklung von psychischen Erkrankungen ist immer noch stark von der Selbsteinschätzung der Patienten abhängig bzw. muss vom Arzt oder Therapeuten bei regelmäßigen persönlichen Terminen bewertet werden. Dies ist aber immer nur eine Momentaufnahme, eine kontinuierliche Bewertung kann so nicht erfolgen. dimago hingegen ermöglicht eine 24-stündige Daueranalyse am Tag.

Erste Feldtests sind für das zweite Halbjahr 2015 vorgesehen.

Hintergrund: Fast jeder vierte Europäer erleidet im Laufe seines Lebens eine psychische Erkrankung oder Beeinträchtigung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass weltweit 450 Millionen Menschen unter psychischen Erkrankungen leiden. Einsatzszenarien von dimago sind der stationäre Klinikaufenthalt, die Zeit nach einem Klinikaufenthalt oder die ambulante Therapie eines Patienten durch einen Psychologen. Dabei kann der Patient selbst entscheiden, wem er seine Daten zur Verfügung stellen will, also beispielsweise auch Familienangehörigen. Die Entwicklung von dimago wird durch das Accelerator-Programm FICHe der Europäischen Union unterstützt.

Weitere Informationen unter www.dimago-mhealth.com

Industry 4.0 and iBeacon

The internet of things (IoT) is an industrial revolution. But let’s think about the changes IoT will bring to industrial production and manufacturing.

In the City of Stuttgart the Fraunhofer Institute IAO is working on this topics practical testing environment. It’s their mission to examine the challenges and efforts of IoT based solutions in industrial production environments.

It’s an honor for digital worx to equip the Fraunhofer IAO production testbed with iBeacon (BLE) sensor tags to show Bluetooth based context and location awareness.

On 11. Dec. 2014 this iBeacon based context awareness in industrial manufacturing was presented to a public audience, during the event „Industrie 4.0 trifft Montagerealität“ at Fraunhofer IAO, Stuttgart.

Silicon Stroll Bootcamp

3. & 4. November in Dublin, Irland.

Riesen-Ehre für digital worx: Als eines von acht baden-württembergischen Unternehmen darf der Softwareanbieter für webbasierte und mobile Anwendungen seine Expertise und Innovationen vor einem ausgewählten Publikum von 30 Investoren beim Silicon Stroll Bootcamp in Dublin präsentieren.

Insgesamt dürfen nur 50 der vielversprechendsten europäischen Unternehmen ihr Können unter Beweis stellen. Darüber hinaus knüpfen die Teilnehmer wertvolle Kontakte zu Branchengrößen wie Google, PayPal oder IBM, die sie am ersten Tag in ihren Innovationsschmieden empfangen.

digital worx invited to silicon stroll bootcamp

Unter dem Motto „Future Insights, Trends and Innovations“ treten 50 Unternehmen in sogenannten „Pitching Battles“ an, um die 30 Investoren von ihren Konzepten, Ideen und Technologien zu überzeugen. Dem Sieger winkt zwar ein Preisgeld, doch der Gewinn liegt woanders, wie Mirko Ross, Geschäftsführer von digital worx erläutert: „Neben der Möglichkeit, interessante Kontakte zu Investoren zu knüpfen, profitieren wir natürlich in enormem Maße von der Möglichkeit, einige der größten und wichtigsten Player der Branche kennenzulernen, uns mit ihnen auszutauschen und sie für unserer Lösung zu begeistern.“

digital worx wird die Investoren mit iBeacon-Anwendungen für die Industrie beeindrucken. Dadurch werden Arbeitsabläufe und der Materialfluss in der Fabrik der Zukunft mit Unterstützung von mobilen Apps und Ortungssystemen optimiert. Ziel ist es, eine Störung in einer Produktion schnell zu identifizieren und Mitarbeiter in kürzester Zeit zum Ort des Fehlers zu lotsen. Dadurch werden teure Stillstandszeiten in der industriellen Produktion verkürzt.

Das Silicon Stroll Bootcamp ist Teil des European Investor Gate Project (EIG). Unterstützt wird das Silicon Stroll Bootcamp durch Google, PayPal, IBM, den Web Summit, Enterprise Ireland, das ACE Projekt und Microsoft Ireland.

Waren intelligent, effizient und ökologisch geliefert

Regelmäßig ärgerte sich Dr. Matthias Brunner über die gelbe Benachrichtigungskarte im Briefkasten, die ihn informierte, dass seine Sendung nicht zugestellt werden konnte. Er beginnt sich zu fragen: Warum muss sich der Kunde nach dem Lieferboten richten? Die Idee: Ein Service muss her, bei dem der Kunde wieder an erster Stelle steht.

Die Zusatzaufgaben: Die Auslieferung der Waren soll ökologisch sinnvoll, effizient und pünktlich zum Wunschtermin des Kunden erfolgen. Die Umsetzung: „bringx“, eine hochgenaue Planungssoftware für innerstädtische Kuriere – dank App-Unterstützung immer auf dem aktuellen Stand. Das Revolutionäre: Der intelligente Dispositionsalgorithmus berücksichtigt das aktuelle Verkehrsaufkommen, um Lieferungen auf bis zu 10 Minuten genau zuzustellen und berechnet die ökologisch sinnvollste Routenplanung.

Bringx neuer optimierter Lieferservice

Seit Juli ist bringx in Stuttgart online und aktiv.

MATTHIAS BRUNNER: Ich wollte ein System schaffen, das den Kunden alle lästigen innerstädtischen Besorgungen abnimmt – und das zu jeder Uhrzeit, bis zu 10 Minuten genau“, erklärt Brunner. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von ökologisch sinnvollen Wegen, gutem Service und kleinem Preis. Die Gebühr für Kurierlieferungen im Innenstadtgebiet liegt bei unter 10 Euro. „Bei uns gilt: Der Konsument bestimmt, was er will und wann er es will.

digital worx hat die zugehörige App entwickelt. Sie verarbeitet die Transportaufträge, die über die bringx-Plattform angenommen werden. Zudem kommuniziert sie mit dem Dispositionsalgorithmus, der die präzise Berechnung der Abhol- und Ankunftszeit unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Fahrer, der bereits eingeplanten Aufträge und sinnvollsten Wegstrecken samt der aktuellen Verkehrssituation übernimmt. Die App verwaltet außerdem die Aufträge, informiert über die Annahme- und Abholstellen und koordiniert die Fahrer.

Derzeit ist das Angebot auf die Stadt Stuttgart beschränkt, erklärt Brunner: „Wir sind seit Juli im Geschäft. Aktuell liefern wir den Proof of Concept im Bereich Essenlieferung (siehe heute-was-besonderes.de), ab September werden unter www.bringx.com ganztägig Warenlieferungen angeboten.“ Derzeit beschäftigt er zwei festangestellte Fahrer und zusätzliche Springer, wenn das Auftragsvolumen durch die Beschäftigten alleine nicht bewältigt werden kann.

Wie geht es mit bringx weiter? „Eine Ausweitung auf andere Großstädte wird angestrebt – diese forcieren wir aber erst, wenn wir bringx in Stuttgart erfolgreich etabliert haben“, so Brunner. Er sieht aber noch mehr Potenzial in der Lösung: „Im Herzen bin ich immer noch Wissenschaftler und auf der Suche nach der besten Planungslösung für Ballungsgebiete. Dazu pflege ich den Kontakt zu mehreren Universitäten und Forschungseinrichtungen, damit bringx auch auf künftige Herausforderungen optimal reagieren kann. Auf der anderen Seite erhoffe ich mir, dass die Auswertung der von den Fahrern erfassten Fahrtzeiten den Städten hilft, ihre Verkehrsplanung und -modelle zu optimieren.“