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Social Media Recruiting-Kampagne

Unter dem Slogan „Komm zu uns“ wirbt Stuttgart um Erzieher für die Arbeit in den städtischen Kindertageseinrichtungen.

Umgesetzt wird die bundesweite Kampagne von der ortansässigen Agenturgruppe echolot. Das Startsignal zur Kampagne gab die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Isabel Fezer, mit der symbolischen Beklebung eines Stadtbusses mit dem Kampagnen-Motiv. Insgesamt fünf Busse der Stuttgarter SSB werden einen Monat lang als rollende Botschafter im Stadtgebiet unterwegs sein.

Dies ist nur ein Bestandteil der Kampagne, in deren Mittelpunkt die Kinder stehen: „Komm zu uns“ rufen sie von Plakate, Anzeigen Internetseiten sowie Social-Media-Plattformen.

In einem mehrstufigen Pitch hatte sich die Stuttgarter Agenturgruppe echolot bei der Vergabe des Auftrags durchgesetzt. Unter der Führung der echolot Werbeagentur, die die gesamte Kampagne entwickelte und steuert, zeichnete echolot digital worx für die Umsetzung der Online-Aktivitäten verantwortlich. Die Content-Spezialisten von echolot public relations unterstützten die Stadt Stuttgart beim Aufbau eines Facebook-Kanals sowie einer Microsite.

Warum Google sich für Luftfahrt interessiert

Wer würde nicht gerne die Businesspläne von Google und Google+ kennen? Welches Potential sehen die Anbieter der grossen social Networks und sozialen Diensten in den gesammelten Daten? Welche Möglichkeiten gibt es, dieses riesige Potential an persönlichen Daten in bares Geld zu verwandeln?

Werbung? Ach Gott, wer jetzt an Werbung denkt, denkt leider viel zu kurz. Es lohnt sich einen Blick auf die Aktivitäten der grossen Player zu werfen, die aus Sicht des „Kerngeschäftes“ Werbung eigentlich keinen grossen Sinn machen. Google beispielsweise hat im vergangenen Jahr mit ita software den weltweit führenden Software-Anbieter für Flugbuchungssysteme gekauft (ich bin neulich bei einer Kunden-Recherche eigentlich eher zufällig über dieses Aquise gestolpert).

Warum sollte Google in einen solches Marktfremdes Segment einsteigen – nur um uns im Ergebnis der Google Suche ein nettes Snippet mit Flug-Routen und Preise präsentieren zu können? Kann sein. Das wäre allerdings ein netter Luxus, den man sich in Mountain View leistet.

Google Flightsearch Snippet

Betrachten wir diese Firmenübernahme doch einmal im Kontext von Datamining – und einer zukünftigen Verwertungsstrategie von Daten aus sozialen Netzwerken.

Über die System von ita laufen weltweit ein Großteil der globale Flugbuchungen. Ein brennendes Thema der Luftfahrtbranche ist Sicherheit. Neben dem Preis für Flugbenzin ist deren größte Sorge:

„Wie erkenne ich böse Bube möglichst früh und am Besten bevor Sie ein Flugzeug betreten.“

In Systeme, die die Luftfahrt- und den Reiseverkehr absichern werden nach 9/11 Unsummen investiert. Ziel ist es, einen Passagier frühzeitig eindeutig zu verifizieren. Kein leichtes Unterfangen. Dabei werden eine Vielzahl von Parametern zu Rate gezogen. Die Wahl des Menüs an Board ist nur einer von vielen Parametern. Bei der Suche nach bösen Buben gilt es die Nadel im Heuhaufen zu finden.

Datamining in social Networks ist bei dieser Absicherung ein Instrument das von Sicherheitsbehörden und Geheimdienste genutzt wird. Dabei spielen Elemente wie das soziale Umfeld, Vorlieben und Behaviour Tracking eine wichtige Rolle.

Was wäre, wenn das soziale Profil einer Person beispielsweise Verknüpfungen zu radikalen Randgruppen aufweist? Oder aber, eine Person im Internet häufig nach „Stickstoffdünger“ in Google sucht und danach einen Flug nach New York bucht. Würden Sie eine solche Person ohne weiteres an Bord eines Flugzeuges steigen lassen? Bingo! Unter diesen Aspekte macht die Aquise von ita software schon mehr Sinn. Mit dem Datenpotential von Google ergeben sich neue Auswertungsmöglichkeiten im Sicherheitsbereich.

Wer übrigens meint facebook ist an dieser Stelle aussen vor, dem sollte die Aquise von Instagram – unter dem Gesichtspunkt – der Gesichtserkennung zu denken geben.

Welcome to the brave new world.

Wir rocken live auf Facebook

Für einen gelungenen Messeauftritt benötigt man vieles: Angefangen bei einer gründlichen Vorbereitung, über die zuvorkommende Betreuung der Besucher bis hin zu den richtigen Give- aways. Doch wie kann man seinen Messeauftritt perfektionieren? Indem man auch die daran teilhaben lässt, die nicht dabei sein können. Die Online-Spezialisten der Stuttgarter Agentur echolot digial worx begleiten deshalb live den Auftritt der Heller Maschinenfabrik GmbH auf Facebook.

facebook Kampagne für HELLER zur AMB 2012

Die Heller Maschinenfabrik GmbH präsentiert sich momentan auf der AMB in Stuttgart. Auf der internationalen Messe für Metallbearbeitung sind bei 1.356 Ausstellern aus 29 Ländern alle Weltmarkt- und Technologieführer der Branche vertreten. Um Kunden, Mitarbeiter und Interessierte über das aktuelle Geschehen zu informieren, sind die Web-Spezialisten von echolot digital worx vor Ort und posten Eindrücke vom Messestand auf Facebook. Fotos, Videos und kleine Einblicke hinter die Kulissen vermitteln ein umfassendes Bild der Ereignisse und sollen auch Lust machen, den Messestand selbst zu besuchen.

Facebook rudert rückwärts

Es hätte alles so schön werden können. Facebook wollte in Deutschland kräftig wachsen und den Platzhirsch StudiVZ verdrängen. Im Prinzip hätte Facebook dazu Chancen: das Portal bietet funktional und inhaltlich wesentlich mehr, wie der deutsche Clone StudiVZ. Auch hat sich StudiVZ in den letzen Monaten nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was die AGB Bestandteile bzgl. der Nutzung der Benutzerprofile anbelangt.

Gerade letzter Punkt ist ja sehr heikel. Gehen wir mal davon aus, dass die gesammelten Profildaten, der eigentlich Asset einer Community-Plattform für den Betreiber ist. Diese Daten wären Gold wert, wenn Sie für Marketing genutzt werden. Das ist aber das Problem. Als StudiVZ genau dies in seinen AGBs angekündigte, war der Sturm der Entrüstung bei Presse, Datenschützern und Benutzern groß. Schlechte PR für Deutschlands führende online Community.

Nun ist Facebook in den gleichen Fettnapf getreten. Wieder gibt es einen großen Sturm der Entrüstung, da sich Facebook per AGB mehr „Freiheiten“ bei der Nutzung und Weitergabe von persönlichen Daten einräumen möchte.

Wie verzweifelt muss der Gigant sein, wenn er sehendes Auges in die gleiche Falle tappt, wie der Wettbewerber? Mir scheint, die Geschäftsmodelle der Community-Betreiber gehen nicht auf. Statt bares Gold entpuppen sich Benutzerprofile als Blech, da diese nicht vermarktet werden können (was so auch gut ist).