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echolot pr launcht neue Homepage

echolot public relations, die Agentur für strategische Unternehmenskommunikation, hat ein frisches Gesicht im World Wide Web: der neue, innovative Internetauftritt ist seit heute, 12 Uhr, online.

echolot pr website

Branchen-Know-how, Arbeitsbeispiele, Stellenangebote: unter www.echolot-pr.de finden Interessierte seit heute Aktuelles und Grundsätzliches über die Kommunikationsspezialisten aus Stuttgart. Darüber hinaus sorgt echolot pr für größtmögliche Transparenz. Geschäftsleitung, aber auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, werden persönlich vorgestellt. Ebenfalls gibt es einen Einblick in die Unternehmenskultur. Ein hochwertiges Bildkonzept, umgesetzt vom Stuttgarter Foto-Profi Martin Baitinger, rundet den Auftritt ab.


Geschäftsführer Bernd Münchinger: „Unser Konzept war klar: wir wollten keine Akquise-Seite ins Netz stellen – sondern setzen entsprechend unserer Philosophie auf bestmögliche Information und offene Kommunikation“. Auf den Weg gebracht wurde der Auftritt gemeinsam mit der echolot Werbeagentur, die für Layout und Design verantwortlich zeichnet, sowie in der technischen Realisierung mit den Online-Spezialisten von echolot digital worx.

Ist die Google-Bildersuche rechtswidrig?

Deutsche Gerichte und deutsches Recht haben es zeitweise schwer mit dem Fortschritt mitzuhalten. Die Grundlage zu unserem Bürgerlichen Gesetzbuch stammt aus dem Jahr 1871. Wenn ein Internet-Jahr ca. 10 Jahre in der realen Welt darstellt, dann ist diese Rechtsgrundlage also ungefähr 1370 Internet-Jahre alt. Google feiert dagegen in diesem Jahr sein zehnjähriges Firmenjubiläum. Kein Wunder, dass so manche bestehenden Gesetze zu anachronistischen juristischen Verrenkungen in Bezug auf neue Medien und Internet führen.

Betrachtet man die Rechtsprechung der letzten 10 Jahre zu grundsätzlichen Themen in Bezug auf das Internet wird mir eines klar: Recht haben und Recht bekommen sind zwei Paar Stiefel. Deutsche Richter und das deutsche Rechtssystem tun sich schwer mit den Fragestellungen in einer konvergenten Kommunikationsgesellschaft.  Es brennt an allen Ecken: freie Meinungsäußerung (Forenhaftung), Wettbewerbsrecht (Abmahnungen), Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht.

Das jüngste Urteil des OLG Thüringen ist ein weiteres Beispiel für die jetzige Phase der „Sinnfindung“ im deutschen Recht: Thumbnails in Suchmaschinen verstoßen gegen das Urheberrecht. Ich warte gespannt auf den ersten Provider, der Google per einstweiliger Verfügung sperren muss.

Internet Sabotage für $250

In der Öffentlichkeit liegt der Fokus in der Terror-Debatte auf Bomben, Attentate, Nuklearmaterial und Biowaffen. Wahrlich es ist ein Horror-Arsenal an möglichen Gefahren, dass uns als Bürger vorgehalten wird.

Doch selten wird öffentlich darüber gesprochen, dass Infrastrukturen ein effektives Ziel für Saboteure darstellen. So ist die reibungslose Kommunikation der Lebensnerv der globalen Weltwirtschaft. Ohne transkontinentalen Datenverkehr kommt die Weltwirtschaft zum Stillstand. Wie sensibel das weltweite Kommunikationsnetz ist, zeig ein Ereignis im Januar. Die Beschädigung mehrerer Glasfaserkabel im Mittelmeer und Persischen Golf hat den Datenverkehr zwischen Europa, den Golfstaaten, Indien und China empfindlich gestört.  Es herrschte Stau im Datenverkehr. Doch ein solcher Stau beeinträchtigt die Wirtschaft empfindlich. In einer Zeit, in der komplette Fabriken in Asien von Europa aus gesteuert werden, hat eine unterbrochenen oder langsame Datenverbindung verheerende Folgen.

Seekabel sind also ein empfindliches Ziel für Attentäter. Zumal es nur eine Handvoll wichtiger Überseekabel gibt, deren Trassen gebündelt verlaufen. Für $250 kann man sich beim Anbieter TeleGeography eine Übersichtskarte mit den wichtigsten Kabeltrassen kaufen. Neben dem Streckenverlauf der Kabel wird auf dieser Karte auch deutlich, dass es an Land wenige zentrale Backbone-Knoten gibt, bei denen die Kabel zusammenlaufen. Diese Backbone-Knoten sind die Achillesferse der globalen Kommunikationsgesellschaft.

TeleGeography.com

Wenn mir also demnächst jemand mit dem Thema „Angst vor Bombenattentäter“ kommt, kann ich nur lachen. Attentate auf Kabeltrassen oder Backbone-Knoten würden unser globales Wirtschaftssystem ungleich härter treffen. Die Vorbereitungen für ein solches Szenario sind denkbar einfach: $250 für eine Übersichtskarte der Tiefseekabel, Recherche in Google-Maps und vor Ort.