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BOSCH ConnectedExperience! 2016

Things are getting more and more connected. Sensors and actors will not only connect us – they pervade us. With the Internet of Things we step silently into one of biggest catalysm of modern times.

Thanks to BOSCH for the invitiation to Connected Experience! 8.03 – 10-03 Berlin.

digital worx IoT

Internet of Things and Industrie 4.0

 

Looking forward to meet IoT stakeholders and good talks.

Mirko Ross

Smart City Stuttgart kommt!

Was in Amsterdam innerhalb weniger Tage klappte, sollte in Stuttgart doch auch problemlos möglich sein – das dachten wir uns von digital worx und bringen „The Things Network“ zusammen mit bridging IT nach Deutschland.

Stuttgart - digital worx

digital worx bringt das The Things Network nach Stuttgart

Stuttgart ist die erste deutsche Stadt, die das unabhängige, freie und nur per Crowdfunding finanzierte Internet-of-Things-Netzwerk aufbaut.

Das Netzwerk macht sich eine neue kabellose Open-data-Verbindung namens LoRaWAN (Long Range Wide-area network) zunutze: Sie zeichnet sich durch einen niedrigen Energieverbrauch, eine geringe Bandbreite und einen Radius aus, der locker 10 km umfasst. Ein Anbieter ist nicht notwendig, die Verbindung funktioniert ohne 3G, WiFi oder Bluetooth.

Von Amsterdam aus erobert The Things Network die ganze Welt: Innerhalb kürzester Zeit reagierte die Internet-of-Things-Gemeinde auf den Impuls. Gruppen und Unternehmen aus São Paulo, London, Paris, Sydney, Boston oder Manchester schlossen sich an – und eben auch als erste Stadt in Deutschland nun Stuttgart. Sie begannen, eigene LoRaWAN-Projekte ins Leben zu rufen, die auf der The-Things-Network-Technologie basieren.

„Wir bauen gemeinsam das größte weltumspannende Netzwerk, um Gegenstände und Dinge mit dem Internet zu verbinden. Das Ganze im Geist echter Internet-Pioniere: frei zugänglich und auf Basis von Open-Source-Software. Es ist wunderbar, dass wir gemeinsam mit unserem Partner Bridging IT das The Things Network nach Stuttgart bringen können“ ,so Mirko Ross, Geschäftsführer von digital worx.

Die große Resonanz war für die Initiatoren, Wienke Giezeman und Johan Stokking aus Amsterdam, der endgültige Beweis, dass ein offenes, weltumspannendes und per Crowdfunding finanziertes Internet-of-Things-Netzwerk möglich ist – und das innerhalb kürzester Zeit.

Knappe drei Wochen vor Ende der Crowdfunding-Initiative bei Kickstarter hat das The Things Network das anvisierte Finanzierungsziel von 150.000 Euro erreicht – innerhalb der ersten 24 Stunden war die Hälft der angepeilten Summe bereits zusammengekommen. Schon jetzt hat das Netzwerk über 500 Unterstützer und zählt zu den erfolgreichsten Kickstarter-Kampagnen.

„Der Einstieg in The Things Network ist für begeisterte Selbstbauer schon unter 200 Euro möglich. Benötigt wird ein kleiner Arduino-Rechner und eine LoraWan-Funkkarte. Durch Kickstarter wird es möglich, die Hardware in Zukunft zu einem Viertel dieses Preises und für den Betrieb fertig konfiguriert zu erwerben“, so Ross.

Soft- wie auch Hardware des Netzwerks folgen dem Open-Source-Prinzip. Die über Kickstarter finanzierte Hardware soll ab Juli 2016 erhältlich sein.

The Things Network - Stuttgart - digital worxHierbei werden Lösungen zu erschwinglichen Preisen zwischen 60 und 200 Euro entwickelt, wie zum Beispiel The Things Gateway: Der Router mit einer Reichweite von rund 10 km ist recht kompakt und sehr einfach und ohne Tüftlerkenntnisse zu installieren.

Er kann bis zu 10.000 Knotenpunkte bedienen und ist wie alle Hardware-Komponenten auf Sicherheit ausgelegt: LoRaWAN verwendet eine 128-bit-AES-Verschlüsselung auf beiden Seiten. Die Netzwerkschlüssel sind zudem einzigartig pro Knotenpunkt.

Die Einsatzmöglichkeiten für das The Things Network sind breit gefächert, von der smarten Türklingel über das Sicherheitssystem bis hin zu anderen praktischen Alltagshelfern.

Bisher bereits umgesetzte Projekte sind zum Beispiel: Der Tracker für das Fahrrad – das Device wird einfach am Fahrrad befestigt, per App lässt sich der Standort überprüfen oder zum Beispiel ein Alarm einstellen, sollte das Rad bewegt werden. Innovativ ist auch die Umsetzung im Tierschutz: Meist haben Anti-Wilderer-Einheiten in Simbabwe keine Möglichkeit, einander sofort und effektiv über Vorfälle zu informieren. Mittels einer informativen Online-Karte können wichtige Informationen sofort markiert werden, die einzelnen Teams können schneller eingreifen und im Nachgang lassen sich Muster der Wilderer analysieren.

Weitere Informationen gibt es hier:
http://thethingsnetwork.org/c/stuttgart

Die Crowdfunding-Aktion läuft noch bis 20. November bei Kickstarter:

Wearable im Dienste der seelischen Gesundheit

Bislang verlassen sich Ärzte und Therapeuten bei der Behandlung psychisch Erkrankter auf subjektive Aussagen ihrer Patienten sowie eigene Beobachtungen während der Sichttermine.

Ein neuer IT-gestützter Ansatz soll ergänzende Informationen liefern: Über ein mit Sensoren ausgestattetes Armband erfasst dimago physiologische Signale des Patienten. Diese lassen Rückschlüsse auf seinen seelischen Gesundheitszustand zu und ermöglichen es so, die Therapie von psychischen Erkrankungen effizienter zu gestalten.

dimago mental health companion

„dimago Mental Health Companion“ heißt das System, das ein mit Sensoren ausgestattetes Armband, eine App und einen Web-Service zur Analyse der Daten kombiniert. Patienten sollen das Armband möglichst 24 Stunden am Tag tragen, um eine zuverlässige und kontinuierliche Auslese und spätere Analyse zu garantieren. Es zeichnet beispielsweise Daten über Bewegung, Schlafverhalten, Blutdruck und elektrische Hautleitfähigkeit auf. Ziel von dimago ist es, dass behandelnde Ärzte psychisch erkrankter Menschen über diese Indikatoren zusätzlich zu ihrer subjektiven Wahrnehmung eine objektive Auswertung des psychischen Gesundheitszustands erhalten. So unterstützt das System psychisch Erkrankte, Angehörige und Ärzte bei der Therapie von Depressionen und bipolaren Störungen.

Und so funktioniert dimago: Das Armband verbindet sich per Bluetooth LE mit einem beliebigen Empfänger, beispielsweise ein Smartphone oder Tablet. Das Gerät speichert die Rohdaten, die die Sensoren des Armbands an eine Cloud senden. Dort werden sie ausgewertet. Patienten können die Datenanalyse für ausgewählte Personen freigeben – bspw. dem behandelnden Arzt oder Angehörigen. Diese können die Auswertung über eine App oder einen Web-Service einsehen. Zusätzlich kann der Patient sein subjektives Empfinden zu bestimmten Zeitpunkten als Notiz hinterlegen. So erhalten Patienten und Ärzte oder Therapeuten eine zusätzliche Gesprächsgrundlage bei Sitzungen, in denen sie körperliche Daten und subjektive Wahrnehmungen zu bestimmten Zeitpunkten in Relation setzen können. So lassen sich auch Rückschlüsse auf mögliche Auswirkungen von bestimmten Ereignissen auf die Stimmung des Patienten ziehen.

„Die Bewertung der Gesundheitsdaten erfolgt per Wearable, mobile Devices und vernetzte Dinge; die Verarbeitung findet auf einer gesicherten Web-Architektur statt und ist Bestandteil der europäischen FIWARE-Plattform“, erklärt Mirko Ross, Geschäftsführer von digital worx.

Der Softwareanbieter für webbasierte und mobile Anwendungen wird dimago technisch umsetzen. Eine besondere Herausforderung im Gesundheitsbereich ist die sichere Speicherung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten. Hier wird dimago von einem erfahren Expertenbeirat unterstützt.

Alexandra Rudl, Gründerin und Creative Director von dimago, ist der Meinung:

„Obwohl es mittlerweile eine gesteigerte Sensibilität für psychische Erkrankungen gibt, haben sich die Therapieansätze nicht in gleichem Maße entwickelt.“ Und weiter: „Wearables werden in anderen medizinischen Bereichen, also beispielsweise bei der Behandlung von Adipositas, bereits eingesetzt. Ihr Potenzial bei psychischen Erkrankungen ist bisher ungenutzt.“

Die Folge: Die Bewertung und Entwicklung von psychischen Erkrankungen ist immer noch stark von der Selbsteinschätzung der Patienten abhängig bzw. muss vom Arzt oder Therapeuten bei regelmäßigen persönlichen Terminen bewertet werden. Dies ist aber immer nur eine Momentaufnahme, eine kontinuierliche Bewertung kann so nicht erfolgen. dimago hingegen ermöglicht eine 24-stündige Daueranalyse am Tag.

Erste Feldtests sind für das zweite Halbjahr 2015 vorgesehen.

Hintergrund: Fast jeder vierte Europäer erleidet im Laufe seines Lebens eine psychische Erkrankung oder Beeinträchtigung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass weltweit 450 Millionen Menschen unter psychischen Erkrankungen leiden. Einsatzszenarien von dimago sind der stationäre Klinikaufenthalt, die Zeit nach einem Klinikaufenthalt oder die ambulante Therapie eines Patienten durch einen Psychologen. Dabei kann der Patient selbst entscheiden, wem er seine Daten zur Verfügung stellen will, also beispielsweise auch Familienangehörigen. Die Entwicklung von dimago wird durch das Accelerator-Programm FICHe der Europäischen Union unterstützt.

Weitere Informationen unter www.dimago-mhealth.com

Industry 4.0 and iBeacon

The internet of things (IoT) is an industrial revolution. But let’s think about the changes IoT will bring to industrial production and manufacturing.

In the City of Stuttgart the Fraunhofer Institute IAO is working on this topics practical testing environment. It’s their mission to examine the challenges and efforts of IoT based solutions in industrial production environments.

It’s an honor for digital worx to equip the Fraunhofer IAO production testbed with iBeacon (BLE) sensor tags to show Bluetooth based context and location awareness.

On 11. Dec. 2014 this iBeacon based context awareness in industrial manufacturing was presented to a public audience, during the event „Industrie 4.0 trifft Montagerealität“ at Fraunhofer IAO, Stuttgart.

Silicon Stroll Bootcamp

3. & 4. November in Dublin, Irland.

Riesen-Ehre für digital worx: Als eines von acht baden-württembergischen Unternehmen darf der Softwareanbieter für webbasierte und mobile Anwendungen seine Expertise und Innovationen vor einem ausgewählten Publikum von 30 Investoren beim Silicon Stroll Bootcamp in Dublin präsentieren.

Insgesamt dürfen nur 50 der vielversprechendsten europäischen Unternehmen ihr Können unter Beweis stellen. Darüber hinaus knüpfen die Teilnehmer wertvolle Kontakte zu Branchengrößen wie Google, PayPal oder IBM, die sie am ersten Tag in ihren Innovationsschmieden empfangen.

digital worx invited to silicon stroll bootcamp

Unter dem Motto „Future Insights, Trends and Innovations“ treten 50 Unternehmen in sogenannten „Pitching Battles“ an, um die 30 Investoren von ihren Konzepten, Ideen und Technologien zu überzeugen. Dem Sieger winkt zwar ein Preisgeld, doch der Gewinn liegt woanders, wie Mirko Ross, Geschäftsführer von digital worx erläutert: „Neben der Möglichkeit, interessante Kontakte zu Investoren zu knüpfen, profitieren wir natürlich in enormem Maße von der Möglichkeit, einige der größten und wichtigsten Player der Branche kennenzulernen, uns mit ihnen auszutauschen und sie für unserer Lösung zu begeistern.“

digital worx wird die Investoren mit iBeacon-Anwendungen für die Industrie beeindrucken. Dadurch werden Arbeitsabläufe und der Materialfluss in der Fabrik der Zukunft mit Unterstützung von mobilen Apps und Ortungssystemen optimiert. Ziel ist es, eine Störung in einer Produktion schnell zu identifizieren und Mitarbeiter in kürzester Zeit zum Ort des Fehlers zu lotsen. Dadurch werden teure Stillstandszeiten in der industriellen Produktion verkürzt.

Das Silicon Stroll Bootcamp ist Teil des European Investor Gate Project (EIG). Unterstützt wird das Silicon Stroll Bootcamp durch Google, PayPal, IBM, den Web Summit, Enterprise Ireland, das ACE Projekt und Microsoft Ireland.

Waren intelligent, effizient und ökologisch geliefert

Regelmäßig ärgerte sich Dr. Matthias Brunner über die gelbe Benachrichtigungskarte im Briefkasten, die ihn informierte, dass seine Sendung nicht zugestellt werden konnte. Er beginnt sich zu fragen: Warum muss sich der Kunde nach dem Lieferboten richten? Die Idee: Ein Service muss her, bei dem der Kunde wieder an erster Stelle steht.

Die Zusatzaufgaben: Die Auslieferung der Waren soll ökologisch sinnvoll, effizient und pünktlich zum Wunschtermin des Kunden erfolgen. Die Umsetzung: „bringx“, eine hochgenaue Planungssoftware für innerstädtische Kuriere – dank App-Unterstützung immer auf dem aktuellen Stand. Das Revolutionäre: Der intelligente Dispositionsalgorithmus berücksichtigt das aktuelle Verkehrsaufkommen, um Lieferungen auf bis zu 10 Minuten genau zuzustellen und berechnet die ökologisch sinnvollste Routenplanung.

Bringx neuer optimierter Lieferservice

Seit Juli ist bringx in Stuttgart online und aktiv.

MATTHIAS BRUNNER: Ich wollte ein System schaffen, das den Kunden alle lästigen innerstädtischen Besorgungen abnimmt – und das zu jeder Uhrzeit, bis zu 10 Minuten genau“, erklärt Brunner. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von ökologisch sinnvollen Wegen, gutem Service und kleinem Preis. Die Gebühr für Kurierlieferungen im Innenstadtgebiet liegt bei unter 10 Euro. „Bei uns gilt: Der Konsument bestimmt, was er will und wann er es will.

digital worx hat die zugehörige App entwickelt. Sie verarbeitet die Transportaufträge, die über die bringx-Plattform angenommen werden. Zudem kommuniziert sie mit dem Dispositionsalgorithmus, der die präzise Berechnung der Abhol- und Ankunftszeit unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Fahrer, der bereits eingeplanten Aufträge und sinnvollsten Wegstrecken samt der aktuellen Verkehrssituation übernimmt. Die App verwaltet außerdem die Aufträge, informiert über die Annahme- und Abholstellen und koordiniert die Fahrer.

Derzeit ist das Angebot auf die Stadt Stuttgart beschränkt, erklärt Brunner: „Wir sind seit Juli im Geschäft. Aktuell liefern wir den Proof of Concept im Bereich Essenlieferung (siehe heute-was-besonderes.de), ab September werden unter www.bringx.com ganztägig Warenlieferungen angeboten.“ Derzeit beschäftigt er zwei festangestellte Fahrer und zusätzliche Springer, wenn das Auftragsvolumen durch die Beschäftigten alleine nicht bewältigt werden kann.

Wie geht es mit bringx weiter? „Eine Ausweitung auf andere Großstädte wird angestrebt – diese forcieren wir aber erst, wenn wir bringx in Stuttgart erfolgreich etabliert haben“, so Brunner. Er sieht aber noch mehr Potenzial in der Lösung: „Im Herzen bin ich immer noch Wissenschaftler und auf der Suche nach der besten Planungslösung für Ballungsgebiete. Dazu pflege ich den Kontakt zu mehreren Universitäten und Forschungseinrichtungen, damit bringx auch auf künftige Herausforderungen optimal reagieren kann. Auf der anderen Seite erhoffe ich mir, dass die Auswertung der von den Fahrern erfassten Fahrtzeiten den Städten hilft, ihre Verkehrsplanung und -modelle zu optimieren.“

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