Monthly Archives: April 2007

Google sieht die Zukunft auf dem Handy

Google CEO Eric Schmidt bringt es auf den Punkt: „Mobile, Mobile, Mobile“, anlässlich einer Konferenz in New York gewährt der Google Chef einen Blick in die Zukunft:

„The biggest growth areas are clearly going to be in the mobile space… We have a large investment in mobile phones and mobile phone platform applications.“

So Schmidt in einem Interview mit der New York Times. Schmidt äußerte sich in diesem Interview nicht zu einem Gerücht, nachdem Google plant ein eigenes Handy auf dem zu Markt bringen.Search Engine Strategies for mobile Markets - New York Times

Suchmaschinen investieren Millionen in mobile Technologien

Der Griff nach der mobilen Welt war vorhersehbar: Auf Entwicklerkonferenzen suchte Google im vergangenen Jahr verstärkt nach J2ME Programmierern. Gleichzeitig investieren die zwei großen Konkurrenten Yahoo und Google eifrig in den Ausbau von mobilen Diensten.

Der Schritt ein eigenes Telefon zu entwickeln liegt nahe. Apple eröffnet mit dem iPhone einen neuen Wettbewerb und greift gestandene Anbieter wie Nokia in einem hart umkämpften Markt an. Warum sollten Google also zögern, seinen Hut in den Ring zu werfen?

Konvergenz: Dienste werden mobil

Mit einer eigenen Handy-Plattform würde Google unabhängig von der Gunst eines Handy-Herstellers oder eines Carriers werden. Google könnte bestimmen welche Dienste auf dem Handy verfügbar sind. Gerade im Bereich georeferenzierter Suchdienste und -Services, könnte Google mit seinem Dienst Google Maps eine mobilen Massendienst liefern.

Wo bin ich? Welches Restaurant ist in der Nähe? Wie ist der Weg zu meinem Freund? Zeige mir das günstigste Produkt in meiner Nähe?

Dies sind Frage, die in einer mobilen Welt beantwortet werden müssen.

Google ist dazu bestens in der Lage.

Patentwahnland USA II: GIMP Entwickler im Kreuzfeuer

Auch Entwickler von Open Source Software sind von Software-Patenten betroffen.

Peter Kirchgessner, freier Entwickler für die Open Source Bildbearbeitung GIMP, musste den Download seiner frei erhältlichen Erweiterung „Mosaic“ einstellen. Begründung: Verstoß gegen das US Patent No. 6,137,498.

The image mosaic plug-in for the GIMP is no longer supported or distributed. Mr. Robert Silvers, the holder of a patent related to the technology that was used in the plug-in, argued that the software would directly infringe his patent rights. It is not clear if the patent is applicable in this case. But I have neither the time, interest or money for legal action. So I complied with the cease and desist request.

Patenwahnland USA

Heute hat es mit Apple wieder ein renommiertes Unternehmen getroffen. Wie heise meldet, verklagt der amerikanische Patenverwerter IP Innovations Apple wegen eines Patentverstoßes auf 20 Millionen Dollar.

Der Zeitpunkt ist gut gewählt:

  • Zum einem fordert der Kläger einen Auslieferungsstopp des neuen Apple Betriebssystems Tiger. Ein Stopp würde Apple wirtschaftlich enorm Schaden.
  • Das betreffende Patent wurde 1987 von Xerox angemeldet. Die zwanzigjährige Schutzfrist des Patents ist kurz vor dem Erlöschen.

Im Gegensatz zur Patentklage des Konkurrenten Creative, wird Apple in diesem Fall von einer Patentverwertungsfirma angegriffen.

Patentklagen eine lohnenswerte Erpressung

Ein ähnlicher Angriff des Patentverwerters NTP brachte im letzten Jahr das Unternehmen RIM in Bedrängnis. Auf Grund eines Gerichtsentscheides drohte dem Hersteller des erfolgreichen Blackberrys ein Auslieferungsstopp . Um das existenzbedrohenden Produktverbot zu vermeiden, bezahlte RIM in einer außergerichtlichen Einigung 612 Millionen Dollar an NTP.

Softwarepatente schaden der Innovation

Der Fall Apple zeigt wieder einmal die ungesunden Auswüchse des Patentsystems bei Software-Patenten. Es herrscht Unmut bei den Mitarbeitern im Europäischen Patentamt und bei Gegnern von Softwarepatenten. Durch die enorme Anzahl von Patentanträgen, sind die Patentämter nicht mehr in der Lage, die Schutzwürdigkeit eines beantragten Patents sorgfältig zu prüfen.

Die Folge sind zahlreiche triviale und allgemein gültige Patente, die von spezialisierten Kanzleien aufgekauft werden. Berührt ein solches Patent die Innovation eines erfolgreichen Unternehmens, kann es durch den Patentverwerter auf dem Rechtsweg angegriffen werden.

Das Ziel des Angriffs ist meist eine außergerichtliche Einigung, verbunden mit der Zahlung von üppigen Lizenzgebühren an den Patentinhaber.

Venture Capital – die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln

Seit SpamAssasin haben es Spammails schwer bis zu mir durchzukommen. Doch manchmal schafft es der eine oder andere Werbemüll in meine Inbox. Abseits von Viagra gibt es dann noch ganz amüsante Spams.

So wie diese, die Venture Capital für Landwirte anbietet (fälschlicherweise als ‚Beteiligungskapital‘ statt ‚Wagniskapital‘ tituliert).

Also da wird sich Kuh Elsa freuen, wenn es im Stall in Zukunft einen Abteilungsleiter und Controller gibt.

Ich dachte, ich hätte die Jungs von PWC auch neulich auf den Acker dicke Kartoffeln bewerten sehen…

Verehrte Kundschaft!

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ich nun auch Venture Kapital, also in Deutsch, Beteiligungskapital für interessante Projekte anbieten kann. Aber auch bestehende Firmen, die ihre Eigenkapitalstruktur verbessern wollen, können einen Antrag stellen.

Nach wie vor empfehle ich mich für

Sanierungen und Umfinanzierungen
Projekt-Finanzierungen (Zinsen ab 2,75%)
Existenzgründungen.

Hervorragende Konditionen und keine Schufa (ein Deutschland). Unkomplizierte Abwicklung. Für Handwerk, Gewerbe, Hotels und Gastronomie, Landwirtschaft, Immobilien).
Ihre unverbindliche Anfrage erwarte ich gerne per email:
VentureCapit@****

Mit freundlicher Empfehlung
Walter Niedermayr

TYPO3 Business Forum am 26. April in Stuttgart

In zehn Tagen findet zum 2. mal das TYPO3 Business Forum in Stuttgart statt. Im Mittelpunkt der ganztägigen Veranstaltung stehen Praxisberichte von Unternehmen die TYPO3 im Internet und Intranet verwenden.

Wir selbst werden mit zwei Referenten zum Programm beitragen:

  1. Riona Kuthe wird gemeinsam mit Jürgen Weiland eine Einblick der wichtigsten Funktionen und Möglichkeiten von TYPO3 im professionellen Umfeld geben.
  2. Mirko Ross hält gemeinsam mit Andreas Walbert (Leiter HELLER Schulungszentrum) einen Vortrag über den Einsatz von TYPO3 im weltweiten Intranet-Wissensmanagement der HELLER Unternehmensgruppe.

In den Vortragspausen können sich Besucher zu Fragen rund um Beratung, Anpassung, Erweiterung, Service, Coaching und Schulung rund um das Thema TYPO3 an Informationsständen von TYPO3 Dienstleistern informieren.

Mehr Informationen und Anmeldung unter:

www.typo3-businessforum.de

Second Life bashing

Wer eine PR-Welle los tritt muss damit rechnen, dass am Ende des Hypes die kritische Berichterstattung zunimmt. Nach dem PR Schreiber unzähligen Lobeshymnen auf Second Life verfasst haben, die dann wieder von anderen Schreibern ungeprüft übernommen wurden, kommen nun vermehrt kritische Berichterstatter zu Gehör.

Was besonders auffällt: im Feld kritischen Berichterstattung gibt es sehr gut recherchierte  Artikel, die zeigen wie gutes journalistisches Handwerk sauber umgesetzt wird. Das lässt für die schreibende Zunft noch hoffen. An dieser Stelle möchte ich besonders den Artikel von Marc Hofer in der SZ hervorheben: Der geplatzte Traum vom zweiten Leben.

VTiger CRM mit Astersik verbinden

Mit der neuen Erweiterung für Computer Telephone Integration (kurz CTI) verbinden wir das Open Source CRM VTiger 5.0.x mit Asterisk VoIP Lösungen.

Für Anwender des Kundenmanagement-Systems VTiger ergeben sich somit neue komfortable Möglichkeiten:

  1. Ausgehende Telefongespräche (Outbound Calls): Der Anwender klickt im CRM System auf die Telefonnummer des Kontaktes. Dadurch wird über Asterisk die Rufnummer gewählt und zum Telefon (SIP) des Anwenders durchgestellt. So können Kundenbetreuer bequem mit einem Mausklick einen Anruf über das CRM System starten.
  2. Eingehende Gespräche (Inbound Calls): Erhält der Anwender einen Telefonanruf, prüft das CRM System die Telefonnummer des Anrufers mit der Kontaktdatenbank ab. Kann die Rufnummer des Anrufers einem Kontakt zugeordnet werden, wird automatisch der Name des Anrufers auf dem Bildschirm des Kundenbetreuers eingeblendet. Per Mausklick kann der Benutzer im VTiger CRM eine Maske mit Detailinformationen zum Anrufer aufrufen.

Sowohl VTiger CRM und Asterisk sind als Open Source Software erhältlich. Unsere Erweiterung zur Anbindung beider Systeme haben wir im Rahmen einer Code Contribution der Open Source Community zur Verfügung gestellt.

Das Archiv mit den Daten zun den notwendigen Erweiterungen und Anpassungen in VTiger CRM Version 5.0.x und Asterisk erhalten Sie unter:

> Download VTiger Asterisk CTI Version 1.02 (ZIP)

Gerne beraten wir Sie bei der Einführung, Anpassung und Erweiterung Ihrer VTiger CRM Lösung.

Click and dial: CTI für VTiger 5.0.x mit Asterisk

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