Author Archives: mirko

12 nützliche Tipps: Wie überlebe ich einen Flugzeugabsturz?

Nützliche Tipps, nicht nur Neurotiker mit Flugangst, sondern auch für erfahrene Vielflieger und Urlauber:

Wie überlebt man am Besten einen Flugzeugabsturz?

Welche Faktoren im Vorfeld sichern die höchste Überlebenschance?

Wie kann ich meine Überlebenschancen im Falle des Falles erhöhen?

Im Moment sitze ich am Hamburger Flughafen und warte auf meinen Rückflug nach Stuttgart. Ich habe Zeit, um über diese Fragen nachzudenken. Zuerst die gute Nachricht: Experten sind sich einig, das Flugzeug ist eines der sichersten Verkehrsmittel. Aber, durch den hohen Anstieg des Luftverkehrs, steigt auch weltweit die Anzahl der Flugzeugunglücke.

90% der Passagiere überleben einen Absturz

Laut einem Bericht der BBC ereigneten zwischen 1983 und dem Jahr 2000 in den USA 568 Flugzeugabstürze. Betroffen waren davon 53.457 Passagiere, von denen 51.207 den Unfall überlebt haben. Nur 10% der Passagiere mussten durch den Absturz vorzeitig das zeitliche Segnen.

Keine schlechte Quote.

Experten sind sich einig, dass Passagiere die Überlebenschance im Fall eines Unglückes statistisch verbessern können… vorausgesetzt man sitzt nicht in einer 30 Jahre alten Klapperkiste einer russischen Kaukasusrepublik, gesteuert von voll trunkenen depressiven Piloten, die die mit Klebeband befestigte Triebwerke mit vollem Schub belasten und zum Looping ansetzen.

Lassen wir nachfolgend solche Abartigkeiten des internationalen Flugverkehrs besser außer Acht.

Gehen wir also davon aus, dass es sich um einen €žganz€œ normalen Flugzeugabsturz, einer ganz normalen Fluglinie handeln könnte €“ best case at worst case.

Hier sind also 12 Tipps, die die Überlebenschance erhöhen

1. Plane den Flug im Vorfeld sorgfältig: Neben der Wahl der Fluggesellschaft, ist die Wahl des richtigen Sitzplatzes sehr wichtig. Über den Tragflächen befindet sich der stabilste Teil des Flugzeugrumpfes. Sitzplätze dort haben keine schöne Fensteraussicht, sind aber an einer statisch günstigen Stelle. Noch besser ist ein Sitzplatz im Bereich der Tragfläche und in unmittelbarer Nähe zum nächsten Notausgang. Entscheidend ist oft, die Schnelligkeit mit der ein verunglücktes Flugzeug verlassen werden kann. Die bittere Ausnahme: falls das Triebwerk brennt, war der Sitzplatz an der Tragflächen mit dem explodierenden Triebwerk nicht ideal.

2. Wähle vor dem Flug die passende Kleidung. Das Wiki €žHow to Surive a plane Crash€œ empfiehlt: Lange Hose, Longsleeve-Shirt und festes Schuhwerk. High Heels und Stöckelschuhe sind Tabu. Zu groß ist das Risiko im Falle des Absturzes vom hohen Absatz aufgespießt zu werden. Sollte also beim nächsten Flug eine Dame mit High-Heels neben Ihnen sitzen, weißen Sie dieses unwissende Lamm ruhig auf ihr Fehlverhalten hin. Leichte Kleidung ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da im Falle eines Absturzes die Unglücksstelle mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Bergen liegt €“ und bei zerschellten Flugzeugen sehr sehr selten die Klimaanlage noch funktioniert.

3. Verfolge aufmerksam die Sicherheitshinweises vor dem Start. Gerade Vielflieger neigen dazu, die Sicherheitsshow vor dem Start zu ignorieren. Statt diese Aufmerksam zu verfolgen wird Zeitung gelesen. Pech wenn es zum Notfall kommt. Schnell hat der coole Vielflieger ein Problem… wo war verdammt nochmal der nächste Notausgang? ….was Bedeutet die Durchsage €žBrace! Brace!€œ vom Captain? Das sind Fragen, die in den entscheidenden Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Gehen Sie auch als Vielflieger mit gutem Beispiel voran. So wie ich €“ den ich werde heute Abend beim Rückflug den Sicherheitseinweisungen aufmerksam zu zuhören und demonstrativ durch Kopfnicken den mit fliegenden Passagieren meine Wissensaufnahme signalisieren.

4. Bereite sie sich auf den Abflug vor. Zählen Sie die Anzahl der Sitzreihen bis zum nächsten Notausgang. Testen Sie das Öffnen und Schließen des Sicherheitsgurtes, denn viele Passagiere verlieren durch Panik wertvolle Sekunden beim Versuch den Gurt zu öffnen. Und sagen Sie der Dame mit den High Heels, die neben Ihnen sitzt, wie lebensgefährlich Ihr Schuhwerk ist. Teste auch ruhig mal während des Fluges die €žBrace€œ Sitzposition für den Ernstfall. Wie diese aussieht, können Sie der Notfallkarte entnehmen.

5. Bleiben Sie einfach von Anfang bis Ende des Fluges angeschnallt. Damit vermeiden Sie ein panisches rumfummeln am Gurt, wenn Sie sich im Ernstfall anschnallen müssen. Außerdem sind Sie vor unerwarteten Turbulenzen geschützt.

6. Bei einem Brand oder starker Rauchentwicklung sollten Sie möglichst tief am Boden krabbeln. Rauch und giftige Gase steigen in der Kabine nach oben. Nun sind diejenigen im Vorteil, die vorher die Sitzreihen zum nächsten Notausgang gezählt haben. Krabbeln Sie so schnell wie möglich los. Geschwindigkeit zählt, spielen Sie nicht den Helfer und vergeuden Sie keine Zeit in dem Sie versuchen der Frau mit den High-Heels den Absatz aus dem Auge zu ziehen.

7.€žDon’t panic€œ – es ist nur ein Flugzeugabsturz.

8. Sauerstoffmaske zuerst aufsetzen und erst danach anderen Helfen. Das ist der Punkt, an dem Vielflieger scheitern, die den Sicherheitsinstruktionen vor dem Start mal wieder nicht richtig zugehört haben.

9. Schwimmwesten erst VOR dem Flugzeug aufblasen. Wieder so ein Punkt, den Passagiere gerne falsch machen, wenn diese bei der Sicherheitseinweisung durch das Lesen der Zeitung abgelenkt waren. Passagiere mit aufgeblasener Schwimmweste verstopfen den Notausgang, Dies ist auch einzigste Situation in der Schuhe mit spitzen Absätzen von Vorteil sind €“ wo ist die Frau mit den High Heels? Auch schwimmt man mit einer aufgeblasenen Schwimmweste bekanntlich an der Wasseroberfläche. Das ist dumm, wenn man sich im inneren der Kabine eines untergehenden Flugzeuges befindet. An der Kabinendecke gibt es keinen Notausgang.

10. Schütze dich vor Rauch. Feuer und giftiger Rauch kosten die meisten Menschenleben bei einem Flugzeugunglück. Nutze, die Atemmaske, krabble am Boden zum Notausgang und bedecke das Gesicht mit Kleidungsstücken.

11. Verlasse so schnell wie möglich das Flugzeug €“ dieser Tipp gilt nur für Flugzeuge die nicht mehr fliegen.

12. Entferne Dich nicht mehr als 500 Meter von der Absturzstelle. Helfer suchen zunächst die Absturzstelle und dann nach Überlebende im Umkreis. Sollte sich nach einer angemessenen Zeitspanne (Wochen) kein Helfer vor Ort blicken lassen, dann vergiss diesen Tipp.

Nachtrag: Mein Flug verlief ohne Zwischenfall…

Umfrage: nur ein Drittel kann etwas mit dem Begriff Web 2.0 anfangen…

Kein Wunder, fragt man 10 Experten was den nun der Begriff “Web 2.0” bedeutet wird man vermutlich 50 unterschiedliche Erklärungen erhalten. Denn “Web 2.0” heißt alles und nichts. Mein Tipp: am Besten nicht über dieses Buzzword nachdenken…

Aktuell befragt dass Handelsblatt seine Leser (zur Erinnerung der Mutterkonzern Holzbrinck investiert gerade schwer in Web 2.0 Unternehmen):

Können Sie etwas mit dem Begriff Web 2.0 anfangen?

Bislang nur ein Drittel der Befragten, kann sich unter Web 2.0 etwas vorstellen. Über 65% sagten bislang “Nein”.

Wer sich an der Umfrage beteiligen möchte, kann dies hier tun:

Web 2.0 Umfrage auf Handelsblatt.com

Open Source CRM Pitch: Drei Systeme für Kundenmanagement im direkten Vergleich.

Die Veranstaltung am 17. Juli 2007 richtet sich an Vertrieb-, Marketing- und IT-Verantwortliche, die sich über Kundenmanagement-Systeme (CRM) informieren möchten. Im Fokus der Veranstaltung steht der direkte Vergleich von drei erfolgreichen CRM-Lösungen, die auf Open Source Software basieren.

Der Open Source CRM Pitch findet am 17. Juni 2007 in Stuttgart statt. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die den Einsatz von Kundenmanagement-Systeme (CRM) evaluieren. Im Mittelpunkt steht der direkte Vergleich von drei CRM Systeme, die auf Open Source Software basieren. Jedes System wird durch einen Experten präsentiert, der das Management von beispielhaften Aufgaben aus Vertrieb und Kundenbetreuung vorstellt. Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Systeme können so direkt verglichen werden.

Programm im Überblick:

Beginn 17.00 Uhr

Open Source CRM Systeme im direkten Vergleich, vorgestellt durch:

  1. XRMS: Björn Schimpf, Visual 4
  2. Sugar CRM: Clemens von Dincklage, myCRMspace
  3. VTiger CRM: Mirko Ross, Rahlfs+Ross Multimedia

Diskussion und Fragen moderiert von Markus Besch, IT Advantage AG

Ende 20.00 Uhr

Der Open Source CRM Pitch findet am 17. Juli 2007 ab 17:00 Uhr im Literaturhaus Haus Stuttgart statt.

Weitere Informationen, sowie die Anmeldung:

http://www.lisog.org/Members/Geschaeftsstelle/events/crm-pitch_070717/.

Veranstalter sind die Linux Solutions Group e.V. (LiSoG) und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Zensur ist “In” im Web 2007

Unternehmen, die im Internet erfolgreich sind, tun sich manchmal schwer mit den durch Benutzer erstellten Inhalten. Löscht der Betreiber eines Dienstes einen Beitrag, so kann er sehr schnell in den Verdacht des “Zensors” geraten.

DIGG Zensiert

Wer im Internet zensiert ist böse

Wer zensiert verliert Sympathiepunkte, vergrault User oder erntet negative Berichterstattung. So muss Google mit den Makel leben, die Suchergebnisse in China zu “schönen”, Cisco Systems unterstützt die chinesischen Zensoren mit technischer Infrastruktur und Youtube scannt die Beiträger der User nach Verstößen gegen urheberrechtlich geschützten Videoschnipseln.

Zensur ist “In” im Web 2007

Doch selten findet Zensur im Internet offenkundig statt, stattdessen reden die Betreiber gerne von “filtern” statt von Zensur. Doch “gefiltert” wird, bis das die Schwarte kracht: Skype “filtert” die Textnachrichten chinesischer Benutzer, MSN Spaces “filtert” Blogs in in deren Beschreibung oder URL Bezeichnungen enthalten sind, die Microsoft für unangebracht hält und DIGG löscht Beiträge, die den Processing Key von HD-DVDs im Klartext enthalten.

Zensur wird kaum geächtet

Der Großteil von Zensur um World Wide Web wird zwar öffentlich bekannt, aber von der Mehrzahl der User schweigend akzeptiert. Getreu dem Motto:

Wen interessiert es, wenn in China ein Sack mit Reis umfällt.”

Nur selten, wie im jüngsten Fall von DIGG, ändern Unternehmen ihr Verhalten angesichts der Proteste von Internet-Usern.

Wer mehr über das Thema “Meinungsfreiheit im Internet” erfahren möchte, dem empfehle ich die Seite der Electronice Frontier Foundation (EFF).Meinungfreiheit im Internet

1 45 46 47 48 49 55